Nur eine Personalie spricht für einen Wechsel

Wildes Gerücht: Bayern soll Ibrahimovic-Berater kontaktiert haben

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Sucht eine neue Herausforderung: Zlatan Ibrahimovic.

München - Ob sich der FC Bayern wirklich das Enfant Terrible antun will? Einem Bericht zufolge hat der Rekordmeister den Berater des Schweden kontaktiert. Zumindest eine Personalie spricht für eine Verpflichtung.

Update vom 14. Juni 2016: Bislang war ein möglicher Wechsel von Zlatan Ibrahimovic an die Säbener Straße nur ein luftiges Gerücht. Nun gibt es Vermutungen von der Sport Bild, dass es schon Gespräche zwischen dem FC Bayern und dem Schweden gegeben haben soll.

Quo vadis, Zlatan Ibrahimovic? Der Vertrag des Stürmers bei Paris Saint-Germain läuft im Sommer aus. Seinen Abschied hat er nach der Meisterschaft mehr als nur angedeutet. "Stand jetzt werde ich in der nächsten Saison nicht mehr für PSG spielen", sagte der Torjäger vor wenigen Tagen bei BeIN Sports: "Ich kämpfe hier noch eineinhalb Monate um Titel. Was danach passiert, kann ich derzeit nicht beantworten." Nur eine Maßnahme könnte ihn zur Verlängerung bewegen: "Ich denke nicht, dass sie den Eiffelturm mit einer Statue von mir ersetzen können. Ich glaube, sogar die Bosse des Vereins können das nicht. Aber wenn doch: Dann bleibe ich, das verspreche ich."

Da es eher unwahrscheinlich ist, dass bald ein XXXXL-Ibrahimovic als Eiffelturm-Ersatz über Paris leuchtet, brodelt die Gerüchteküche. Wer nimmt im Sommer einen 34-jährigen Exzentriker unter Vertrag? Wer ist bereit, sein horrendes Gehalt im zweistelligen Millionenbereich zu berappen?

Bericht: FC Bayern soll Ibrahimovic-Berater kontaktiert haben

Als potenzieller neuer Arbeitgeber wird unter anderem Manchester United genannt. Aber nicht nur: Denn der FC Bayern soll Kontakt zu Ibrahimovic' Berater Mino Raiola aufgenommen haben. Demnach würde der künftige FCB-Coach Carlo Ancelotti den Schweden-Stürmer gerne in seiner Truppe sehen. All das berichtet das französische Sportportal footmercato.net und beruft sich auf eigene Informationen. Es heißt weiter, dass Ibrahimovic einen Wechsel nach England zu Chelsea oder ManU oder aber eine Rückkehr zum AC Mailand bevorzuge. Dem Lockruf von US- und China-Klubs soll er nicht folgen wollen. Ein fertiges Angebot habe Ibrahimovic schon von Chelsea vorliegen, ausgelegt auf zwei Jahre und dotiert mit 12,5 Millionen Euro per annum.

Ziemlich viel, was footmercato.net in die Welt bläst. Und auch wenn es sich um eines der größten Portale Frankreichs handelt, ist etliches mit Fragezeichen zu versehen. Vor allem die Sache mit dem FC Bayern. Lediglich eine Personalie spricht für einen Wechsel nach München: Pep Guardiola verlässt die Roten am Saisonende. Und seit der gemeinsamen Zeit in Barcelona zählt der Katalane zu den Erzfeinden von Ibrahimovic, wurde vom Schweden seitdem in schöner Regelmäßigkeit wüst beschimpft.

Ansonsten ist höchst fraglich, dass Bayern so viel Geld in die Hand nimmt, um sich eine schwierige Persönlichkeit ins Team zu holen. Zumal ein Abschied von Robert Lewandowski unwahrscheinlich ist und Ibrahimovic sicherlich kein Interesse an einem Platz auf der Ersatzbank hegt.

Seine Leistungsfähigkeit immerhin ist auch im höheren Fußballer-Alter unbestritten. Seit 2012 erzielte Ibrahimovic für Paris in 168 Spielen satte 141 Tore.

lin

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