Treffen des Verwaltungsbeirats

Er soll Vizepräsident unter Uli Hoeneß werden

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Soll neuer Vizepräsident beim FC Bayern werden: Walter Mennekes (l.) sitzt auf der Jahreshauptversammlung des Vereins neben Edmund Stoiber.

München - Der FC Bayern stellt am Wochenende die Weichen für die Zukunft. So soll die Rückkehr von Uli Hoeneß vorangetrieben werden. Auch eine andere Personalie wird diskutiert.

Richtungsweisendes Wochenende für den FC Bayern. Während Carlo Ancelotti & Co. gegen Köln die sportlichen Punkte einfahren wollen, stellt der Verwaltungsbeirat bei seinem Treffen am Samstag an der Säbener Straße die politischen Weichen. Der wichtigste Punkt: der zukünftige Präsident der Münchner beziehungsweise die Rückkehr von Uli Hoeneß (64) auf den Thron. Edmund Stoiber (75), Vorsitzender des Verwaltungsbeirats, wird Hoeneß seinen Kollegen als neuen Präsidenten vorschlagen, die werden ihn absegnen. Danach braucht Hoeneß noch die offizielle Zustimmung auf der Jahreshauptversammlung am 25. November, auch die gilt als sicher.

Uli Hoeneß.

Wie die tz aus Kreisen des Verwaltungsbeirats erfuhr, steht auchdas Hoeneß-Kabinett fest. Walter Mennekes soll neuer Vizepräsident werden. Als zweiter Vizepräsident kandidiert erneut der Notar Prof. Dr. Dieter Mayer (61). Der 68-Jährige Mennekes ist Geschäftsführer des gleichnamigen, 1000 Mitarbeiter starken Unternehmens mit Sitz in Kirchhundem (Sauerland), das Weltmarktführer im Bereich Industriestecker ist und den Ladestecker für Elektroautos erfunden hat.

Erster Kontakt schon 1986

Der Erstkontakt mit dem FC Bayern entstand beim WM-Viertelfinale 1986 in Mexiko. Mennekes war auf dem Weg, sich eine flüssige Abkühlung zu besorgen, als er auf der Tribüne eine Frau mit drei Kindern sah und sie kurzerhand auf ein Getränk einlud. Dass es sich um die Familie von Karl-Heinz Rummenigge handelte, wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht. Über Rummenigge lernte er wiederum Hoeneß kennen, der ihn irgendwann fragte, ob er Mitglied im Verwaltungsbeirat werden wolle. Mennekes, der auch Präsident der Deutschen Messegesellschaft AUMA und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Deutsche Sporthilfe ist, stimmte sofort zu.

Jetzt soll er die rechte Hand von Hoeneß werden. Der amtierende Präsident Karl Hopfner hatte betont, dass er für Hoeneß den Posten räumen werde und aus dem Präsidium ausscheide. Auch Rudolf Schels (67), aktuell Vizepräsident, wird aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Gut möglich, dass Mennekes auch Schels Chef-Rolle bei den Bayern-Basketballern übernimmt.

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Mathias Müller

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