Däne will weg vom FCB

Bayern schrauben Preisvorstellung für Höjbjerg nach oben

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Pierre-Emile Höjbjerg als Leihspieler des FC Schalke 04 im Zweikampf mit Juan Bernat.

München - Pierre-Emile Höjbjerg wird den FC Bayern im Sommer aller Voraussicht nach verlassen. Die Erwartungen an die Ablösesumme schrauben die FCB-Bosse derweil nach oben.

Dass Pierre-Emile Höjbjerg beim FC Bayern keine Zukunft mehr besitzt, ist an der Säbener Straße bereits seit einigen Wochen klar. Für den zentralen Mittelfeldspieler hat der deutsche Rekordmeister trotz eines laufenden Vertrags bis 2018 keine wirkliche Verwendung mehr. Zwar wurde mit Sebastian Rode ein Spieler, der ebenfalls auf der zentralen Position im Mittelfeld spielt, an Borussia Dortmund verkauft, seinen Platz wird jedoch direkt das portugiesische Mega-Talent Renato Sanches einnehmen. Dazu kommt noch die starke Konkurrenz um Xabi Alonso, Thiago und Arturo Vidal - eine echte Perspektive sieht anders aus. 

Bereits Ende Mai gab Höjbjerg offen zu nach seiner Leihe zum FC Schalke 04 kein weiteres Kapitel in Königsblau oder Rot-weiß folgen zu lassen: "Ich will weg und das Richtige für mich finden, ich muss etwas finden, das zu mir passt. Es ist klar, dass das kein Topklub sein wird. Ich will an einen Ort, wo es eine Perspektive gibt." Wohin es den Dänen ziehen wird, ist derzeit noch unklar. Mit Berater Søren Lerby wird sich der 20-Jährige nach seinem Urlaub zusammensetzen und beraten. 

Die Bild will jetzt erfahren haben, dass man sich in der Führungsetage des FC Bayern München statt der bisher kalkulierten fünf nun rund 12 Millionen Euro für einen Transfer erhofft. Grund dafür seien die in der Vorwoche erfolgten Transfers von Christoph Kramer (zu Borussia Mönchengladbach für 15 Millionen Euro) und Sebastian Rode (zu Borussia Dortmund für 15 Millionen Euro). Aufgrund des neuen TV-Vertrags sitzt zudem das Geld bei den englischen Premier-League-Clubs noch lockerer als früher, ein Transfer von Höjbjerg auf die Insel könnte so die erhofften zusätzlichen Millionen in die Kassen des FC Bayern spülen. 

Ein mögliches Ziel nennt Berater Lerby aktuell noch nicht, bekräftigt vielmehr den Willen Höjbjergs nach einem langfristigen Engagement. "Für uns kommt keine weitere Ausleihe in Frage. Die nächste Station muss passen."

ep

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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