Neuer Auslandsposten eröffnet

FC Bayern trifft strategisch wichtige Entscheidung

+
Die Bayern-Bosse haben sich für ein Büro in Shanghai entschieden: Jörg Wacker, Präsident Karl Hopfner, Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen und der Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (v.l.n.r.).

München - Das Thema Internationalisierung steht beim FC Bayern München ganz oben auf der Prioritätenliste. Nach den USA weitet der Rekordmeister nun auch seine Geschäfte auf Asien aus.

Ab dem 1. September 2016 ist der FC Bayern München nun auch ganz offiziell in Asien vertreten. Denn dann wird im chinesischen Shanghai das zweite Auslandsbüro des Rekordmeisters eröffnet. Nach New York nimmt sich der deutsche Branchenprimus nun also den Osten vor.

FC Bayern will "Internationalisierung in Asien voranbringen"

Büroleiter in der Millionenmetropole wird Rouven Kaspar. Der 34-Jährige führt als Managing Director ein Team von fünf Mitarbeitern. Trotz seines noch jungen Alters kann Kaspar "aufgrund zahlreicher Tätigkeiten im Bereich Sportmarketing in den vergangenen zehn Jahren große Erfahrung in diesem Bereich vorweisen", schreibt der FC Bayern in einer offiziellen Pressemitteilung.

Aktuell ist Kaspar noch für Lagardère Sports Germany (ehemals Sportfive) beruflich im Einsatz und kümmert sich um die Vermarkungsmöglichkeiten des Hamburger SV.

Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie der FC Bayern München AG, sagte: "Rouven Kasper ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen im Bereich des Sportmarketings für den FC Bayern eine Idealbesetzung als Leiter unseres Büros in Shanghai. Wir sind sicher, dass er und sein Team in China mit großem Engagement und Fachkenntnis den FC Bayern bei seiner Internationalisierung in Asien maßgeblich voranbringen werden."

Die Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Und was sagt Bayerns künftige Nummer eins in Asien selbst? "Es freut mich sehr, diese spannende und wichtige Aufgabe für den FC Bayern in China übernehmen und mit Leben füllen zu dürfen", so Kaspar: "Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern werden wir mit großem Engagement ein Netzwerk in China aufbauen, das den FC Bayern bei der Erreichung seiner Ziele in diesem Markt bestmöglich unterstützt."

Natürlich soll sich das Engagement in Zukunft auch auszahlen - zunächst in Form von steigenden Merchandising-Einnahmen. "Wir werden alles tun, den bislang eingeschlagenen und erfolgreichen Weg vor Ort schnellstmöglich auszubauen und somit die Internationalisierung des Clubs in Asien weiter voranzubringen", erläutert Kasper. Und wer weiß, vielleicht läuft ja auch in absehbarer Zukunft der erste Chinese in der Bundesliga im Bayern-Trikot auf.

WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Arjen Robben gesteht: „Ich war froh, dass er drin war“
Arjen Robben gesteht: „Ich war froh, dass er drin war“
FCB ohne Chef-Stratege nach Mainz - Vidal dabei
FCB ohne Chef-Stratege nach Mainz - Vidal dabei
RB Leipzig? Hoeneß sendet Kampfansage
RB Leipzig? Hoeneß sendet Kampfansage
Schimmel-Streit: Bayern-Star beim Hauskauf belogen?
Schimmel-Streit: Bayern-Star beim Hauskauf belogen?

Kommentare