"Übernehme gerne Verantwortung"

Lahm kann sich Führungsrolle vorstellen - und tadelt Hitzkopf Ribéry

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Könnte bald Anzug gegen Trikot tauschen: Bayern-Kapitän Philipp Lahm.

München - Bayern-Kapitän Philipp Lahm hat sich zu seiner möglichen Zukunft im Bayern-Präsidium geäußert - und Franck Ribéry wegen seiner Entgleisung im Supercup-Finale gegen Dortmund getadelt.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm kann sich nach seinem Karriereende 2018 eine Zukunft im Vorstand beim deutschen Fußball-Rekordmeister durchaus vorstellen. "Erst einmal ist es schön, dass mir die Leute das zutrauen. Ich habe immer gesagt, dass der FC Bayern mein Verein ist und dass ich auch darüber hinaus gerne Verantwortung übernehme. Das ist kein Geheimnis", sagte der 32-Jährige am Mittwoch. 

Auch Matthäus fordert Lahm

Es werde "sicher intern mal darüber Gespräche geben, aber das hat alles Zeit", ergänzte Lahm, dessen Vertrag in zwei Jahren ausläuft: "Aktuell zählt für mich, dass ich auf dem Platz meine Ziele erreiche und alles andere lasse ich auf mich zukommen." Eine Vertragsverlängerung als Spieler werde auf jeden Fall "nicht mehr vorkommen". 

In der vergangenen Woche hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Weltmeister, den er gar als "Giganten" würdigte, zum wiederholten Male für eine verantwortliche Position beim FC Bayern ins Gespräch gebracht. Nach dem Rücktritt von Matthias Sammer ist derzeit der Posten des Sport-Vorstandes bei den Münchner vakant. Und: Auch Bayern-Legende Lothar Matthäus wünsch sich Lahm als Bestandteil der Bayern-Spitze.

Tadel für Hitzkopf Ribéry

Auch zu Franck Ribérys Entgleisung im Supercup-Finale gegen Dortmund äußerte sich der Bayern-Kapitän: "Ich habe ihm gesagt, dass er die Hände besser bei sich behalten sollte. Ich glaube, dass er es einsieht. Man kann ihm seine Mentalität aber auch nicht komplett umdrehen, das ist auch sehr schwierig. Ich hoffe, dass es in Zukunft nicht mehr passiert, aber ich kann es nicht garantieren", sagte Lahm am Mittwoch. 

Ribéry hatte sich beim 2:0 der Bayern gegen die Borussia zum wiederholten Male einen Ausraster geleistet. Der 33 Jahre alte Franzose hatte seinen Gegenspieler Felix Passlack attackiert, dafür von Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) aber nur Gelb gesehen.

SID

Lesen Sie auch: Philipp Lahm hatte als Bub schon das Bayern-Gen intus.

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