Neuer Trainer

Philipp Lahm weiß, wo er unter Ancelotti spielen wird

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Carlo Ancelotti im Gespräch mit Philipp Lahm.

München -  Es war die Erfindung schlechthin von Guardiola in seiner Zeit als FCB-Trainer: Philipp Lahm als Sechser. Als Guardiola seinen Kapitän zu Beginn seiner Amtszeit ins zentrale Mittelfeld stellte, waren viele begeistert. Doch Carlo Ancelotti plant mit Lahm künftig wieder auf Rechts.

„Ich gehe davon aus, dass ich diese Saison wieder als Rechtsverteidiger spiele. Der Trainer sieht mich als Rechtsverteidiger, wir haben ziemlich konkret darüber gesprochen“, verriet Lahm. Er habe ja auch vergangene Saison fast nur als Rechtsverteidiger gespielt. „Unser Spiel in den letzten Jahren war so, dass der Außenverteidiger oft in die Mitte ging und da im Mittelfeld spielte. Wir sind jetzt ein paar Tage zusammen und da muss sich erst einspielen, was der Trainer von jeder Position verlangt“, sagte der 32-Jährige. Erst dann könne er auch wirklich beurteilen, wie seine Rolle künftig aussehen werde. In den ersten Trainingsspielen hat Lahm allerdings bereits neben Xabi Alonso im zentralen Mittelfeld gespielt. Laut dem FCB-Kapitän liegt das aber in erster Linie am aktuellen Kader, der zum Training zur Verfügung steht. „Es sind ja noch nicht alle Spieler da. Mit Rafinha und mir stehen zwei Rechtsverteidiger im Training zur Verfügung. Wir können aber nicht beide diese Positon spielen“, erklärt Lahm.

Auf die unglaubliche Qualität von Bayerns Vierkerkette – mit Lahm als Rechtsverteidiger – angesprochen, konnte er sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen, erinnerte aber sofort an die weiteren FCB-Spieler mit Defensiv-Qualität: „Wir haben ja noch Javi Martinez und viele andere Optionen. Ich hoffe, dass Holger Badstuber wieder zurückkommt. Wir werden sehen, was sich dann ergibt“, so Lahm. Auch wenn die Mannschaft in den vergangenen drei Jahren mit einem offensiven Spielstil erfolgreich war, schließt Lahm unter Ancelotti eine defensivere Spielweise nicht aus: „Das kann durchaus sein. Seine Mannschaften waren meist defensiver ausgerichtet als wir aktuell.“ Der Kapitän erinnerte daran, dass der FCB auch unter Jupp Heynckes eher defensiv und auf Konter gespielt hatte. Wohin diese Spielweise den FC Bayern im letzten Heynckes Jahr führte, ist bekannt: Auf den Rathaus-Balkon mit drei Trophäen in der Hand.

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bok

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