Greift sich Bayern den "Falken"?

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Gerücht oder Fakt? Die Bayern sollen Stürmer Radamel Falcao im Visier haben.

München - Der FC Bayern wird mal wieder mit einem europäischen Topstar in Verbindung gebracht. Der Südamerikaner ist ein Knipser erster Klasse, kommt aber wohl erst für einen Transfer im nächsten Jahr in Frage.

Wie der seriöse englische "Guardian" berichtet, haben die Bayern ein Auge auf Radamel Falcao geworfen! Genau jener Falcao, der den FC Porto in dieser Saison mit 17 (!) Treffern in der Europa League zum Titel schoss und der auch im Endspiel gegen den SC Braga den entscheidenden Treffer erzielte.

Laut "Guardian" sind Real Madrid, Tottenham Hotspur, die Bayern und der FC Arsenal am stärksten an dem Kolumbianer interessiert. Allerdings käme ein Transfer wohl erst im nächsten Sommer in Frage. Weder der frischgebackene Europa-League-Sieger noch der Spieler selbst scheinen derzeit Lust auf eine Veränderung zu haben. Könnte man die Haltung des Klubs (Präsident Pinto da Costa: "Spieler seiner Klasse gehen zu lassen würde unsere Mannschaft extrem schwächen") noch als Preistreiberei ansehen, stellt der 25-Jährige selbst klar: "Ich stehe in Porto noch zwei Jahre unter Vertrag und bin hier sehr glücklich. Der Klub möchte mich behalten, und ich selbst möchte mir nächstes Jahr in der Champions League mit dem FC Porto meine Träume erfüllen", wird der gläubige Christ zitiert.

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Dass es ihn irgendwann in eine stärkere Liga ziehen könnte, gibt der "Falke" offen zu. "Irgendwann in meiner Karriere möchte ich in einer der stärksten Ligen spielen, so geht es ja auch vielen anderen Spielern", sagt Falcao, der mit Porto neben der Europa League auch die nationale Meisterschaft gewann. In 22 Spielen erzielte er dort 16 Tore.

Unabhängig vom Verbleib von Miroslav Klose sind die Bayern für die kommende Saison im Sturm bestens aufgestellt. Mario Gomez, Ivica Olic und Neuzugang Nils Petersen werden dort um die Plätze streiten, auch ein Thomas Müller kann in der Sturmspitze aushelfen. Gut möglich aber, dass die Bayern mit dem neuen Coach Jupp Heynckes, der nach seiner Zeit bei Benfica Lissabon nach wie vor gute Kontakte nach Portugal hat, die Entwicklung von Falcao genau beobachten.

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Portos Erfolgscoach Andre Villas-Boas ist jedenfalls zuversichtlich, dass er seinen besten Stürmer auch in der kommenden Saison an seiner Seite hat. „Wir versuchen, unsere Spieler durch hohe, festgeschriebene Ablösesummen zu schützen. Hulk kostet jetzt 100 Millionen Euro. Und auch die 30 Millionen für Falcao kann sich nicht jeder Klub einfach so leisten. Das ist viel Geld für einen einzigen Spieler in den wirtschaftlich schlechten Zeiten, auch für die Spitzenklubs.“

tz/wi

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