Trotz Rummenigges Absage

65 Millionen! Real erhöht Angebot für Bayerns Alaba

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Angesichts der umherschwirrenden Ablösesummen kann einem schon mal schwindlig werden, auch David Alaba.

München - Obwohl Real Madrid bereits eine Absage aus München kassiert hat, baggern die Königlichen weiter an David Alaba und erhöhen ihr Angebot auf 65 Millionen Euro. Wird der FC Bayern jetzt schwach?

Er ist flexibel einsetzbar, zählt auf der Position des Linksverteidigers zu den weltbesten, hat gerade mal 24 Jahre auf dem Buckel und steht beim FC Bayern noch bis 2021 unter Vertrag. Kein Grund also, für die Bosse des Rekordmeisters, David Alaba zur Konkurrenz ziehen zu lassen.

Karl-Heinz Rummenigge, der Bayern-Vorstandsvorsitzende, hatte daher auch allen bisherigen Abwerbeversuchen eine Absage erteilt: "Wir haben die Tür zugemacht. Es wird kein Spieler den FC Bayern gegen unseren Willen verlassen." Auch die Gerüchte, Real Madrid baggere am Österreicher, ließen Rummenigge kalt, ein erstes Angebot über 50 Millionen Euro soll abgelehnt worden sein.

Doch wie die spanische Zeitung As berichtet, lassen die Königlichen nicht locker. Angeblich wurde das Angebot für den österreichischen Nationalspieler, der mit seinem Heimatland bei der EM 2016 sang- und klanglos in der Gruppenphase als Letzter ausschied, noch einmal deutlich erhöht. 65 Millionen sollen die Madrilenen nun bereit sein, auf den Tisch zu legen.

Die Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Die Schmerzgrenze der Bayern-Bosse soll aber noch eine Stufe drüber liegen: Erst bei 80 Millionen Euro seien die Münchner bereit, über einen Abgang des Eigengewächses, das als 16-Jähriger zum FC Bayern stieß, nachzudenken.

Darüberhinaus, so AS, sei Real Madrid nicht der einzige Interessent. Auch der spanische Rivale FC Barcelona werbe um den Bayern-Star, ebenso die beiden Klubs aus Manchester, United und City.

Trotz der gehandelten Wahnsinnssummen: Es spricht wenig für einen Abgang Alabas. Der gebürtige Wiener fühlt sich in München pudelwohl und genießt bei Bayern-Fans Heldenstatus. Einzig und allein sein Wunsch, künftig von der Linksverteidigerposition ins zentrale Mittelfeld zu rutschen, könnte potenziellen Interessenten eine Chance bieten. Denn beim FC Bayern ist Alaba für die Rolle nicht vorgesehen, wie nicht zuletzt die 35-Millionen-Euro-Verpflichtung Renato Sanches gezeigt hat.

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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