Altstar Totti euphorisch

Rummenigge vom AS Rom beeindruckt

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

Rom - Der AS Rom hat im Duell von Bayern Münchens Champions-League-Gegnern durch ein 5:1 gegen ZSKA Moskau ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Bayern-Verantwortlichen sind beeindruckt.

Während die Profis von AS Rom das 5:1 (4: 0)-Schützenfest im Olympiastadion gegen ZSKA Moskau noch ausgelassen feierten, machte man sich beim Gruppengegner Bayern München schon so seine Gedanken. „Man hat ganz klar gesehen, dass Rom eine gute Mannschaft hat“, kommentierte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sichtlich beeindruckt, und auch Sportdirektor Matthias Sammer gab sich erstaunt: „Ich kann dieses Ergebnis nicht bewerten, aber ich war schon überrascht.“

„In dieser Verfassung gibt es für uns keine Grenzen“, sagte Francesco Totti, Sturm-Ikone der Roma, euphorisiert. Der fast 38-Jährige erzielte zwar selbst keinen Treffer, setzte aber seine Mitspieler mehrfach brillant in Szene.

Entsprechend begeistert fielen die Schlagzeilen der italienischen Sportzeitungen aus. „Rom, du bist so schön“, titelte die Gazzetta dello Sport und im Corriere dello Sport war zu lesen: „Mega Roma ist eine große und schöne Mannschaft, die träumen kann.“ Da störten nur die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Anhängern, zwei ZSKA-Fans mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

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Für ZSKA-Coach Leonid Sluzki war die einseitige Partie nach vier Gegentoren in der ersten halben Stunde früh gelaufen - und ein peinliches Desaster. „Ich kann mich nur entschuldigen, nichts hat zusammengepasst“, klagte der 43-Jährige, der nun im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe E am 30. September gegen München unter besonderer Beobachtung steht.

Sollte das Starensemble des deutschen Rekordmeisters Rummenigges Warnungen ernst nehmen, wird der russische Meister in dieser Begegnung ungeachtet seines Fehlstarts in die Champions League nicht auf die leichte Schulter genommen: „Auch wenn die Moskauer diesmal eine Packung bekommen haben, darf man sie auf keinen Fall unterschätzen.“

dpa

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