Rummenigge plaudert aus dem Nähkästchen

So wollte Bayern Julian Brandt von einem Wechsel überzeugen

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Julian Brandt ist heiß begehrt - und schon lange im Fokus des FC Bayern.

München - Julian Brandt ist ein heiß begehrtes Offensiv-Talent. Karl-Heinz Rummenigge verrät nun, wie der FC Bayern den Youngster von einem Transfer überzeugen wollte.

Es war Ende 2013, als Julian Brandt die A-Jugend des VfL Wolfsburg verließ und sich der Werkself von Bayer 04 Leverkusen anschloss. Schon damals jagten viele Top-Klubs den heute 20-Jährigen, blitzten aber allesamt ab. Vor allen Dingen Rudi Völler soll beim Transfer zu Leverkusen eine entscheidende Rolle gespielt und den Youngster mit seinen Worten überzeugt haben.

Auch der Rekordmeister aus München war zu diesem Zeitpunkt bereits am gebürtigen Bremer interessiert. Zuletzt waren Anfang August 2016 wieder Gerüchte aufgetaucht, wonach sich der FC Bayern vor allem aufgrund seines technischen Direktors Michael Reschke (wechselte 2014 von Leverkusen nach München) Chancen beim Nationalspieler ausrechne.

Rummenigge: "Julian war hier bei uns mit seinem Vater"

Jonas Boldt, Manager bei Bayer 04, hatte sogar verraten: "Reschke hat einmal gesagt, er ärgere sich am meisten über Julians Vertrag, den er damals mit ihm gemacht hat. Damit hat er alles gesagt. Nämlich was er als Verantwortlicher von Bayern München von ihm hält und dass es aktuell schwer wäre, ihn zu bekommen."

Gegenüber der Sport Bild verrät Karl-Heinz Rummenigge nun Details über die Tranfer-Anfrage der Bayern 2013: "Er war hier bei uns mit seinem Vater, als klar war, dass er die Wolfsburger A-Jugend verlässt. Julian hat sich dann für Leverkusen entschieden, obwohl wir ihn gerne geholt hätten," erzählt der Bayern-Boss.

Es sei schon damals klar gewesen, dass Brandt ein interessanter Spieler sei. "Aber wir werden hier natürlich den Vertag der Leverkusener respektieren," stellt Rummenigge klar. 

"Hätten Sané keinen Stammplatz garantieren können"

Auch an einem anderen Youngster war der FC Bayern interessiert - allerdings in diesem Sommer: Leroy Sané. Schalkes Manager Christian Heidel hatte zuletzt verraten, dass der 20-Jährige im Jahr 2017 eine Ausstiegsklausel gehabt hätte. Und "dann hätte sich Leroy, und das ist verständlich, fürs nächste Jahr woanders versprochen," so Heidel. "Woanders" bedeutet in diesem Fall: Bayern München.

Pressestimmen: "Genussvoll durch die blaue Hecke"

Auf die Frage, ob denn eine Verpflichtung von Sané noch in diesem Sommer nicht sinnvoll gewesen wäre, stellt Rummenigge derweil klar: "Wir müssen unseren Kader nicht auf Vorrat, sondern jedes Jahr sinnvoll zusammenstellen. Hätten wir Sané geholt, hätten wir ihm keinen Stammplatz garantieren können. Wir haben: Robben, Costa, Ribéry, Coman, Müller, Lewandowski. Das ist eine Superoffensive," so der Vorstandsvorsitzende.

Bilder und Noten: Einmal die Eins, sechsmal die Zwei

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sdm

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