Gerücht um Madrid-Angebot

Lewandowski und Real: Was Rummenigge jetzt machen will

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Karl-Heinz-Rummenigge (r.) will Robert Lewandowski mindestens bis 2019 halten, gerne auch länger.

München - Nach der EM war es paar Wochen lang ruhig um Robert Lewandowski. Jetzt sorgt aber ein angebliches, neues Angebot von Real Madrid für Wirbel. Bayern-Boss Rummenigge nimmt Stellung.

Im Profifußball sind drei Jahre ein kleine Ewigkeit. Eigentlich müsste daher Ruhe herrschen um Robert Lewandowski. Der polnische Supertürmer steht schließlich noch bis 2019 beim FC Bayern unter Vertrag. Doch weit gefehlt. Dank seiner umtriebigen Berater steht der Torjäger regelmäßig in den Schlagzeilen, immer wieder wird ein vorzeitiger Vereinswechsel des 27-Jährigen ins Gespräch gebracht.

Erst am Donnerstag sorgte die spanische Zeitung AS für Wirbel, als sie die Meldung verbreitete, es habe ein geheimes Treffen zwischen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Real Madrids Florentino Pérez gegeben, an dem auch Lewandowski-Berater Cezary Kucharsky, teilgenommen habe.

Rummenigge: Wir verkaufen Lewandowski auf keinen Fall

Beweise für das Treffen gibt es keine, dafür hat Karl-Heinz Rummenigge nun Stellung genommen zu den Gerüchten um Lewandowski, um den angeblich auch Paris St. Germain buhlt. Ein Abgang des Stürmers ist für ihn kein Thema, ganz im Gegenteil: "Wir hatten mehrere Gespräche mit seinen Beratern. Wir sind bereit zu verlängern", erklärte der FCB-Vorstandsvorsitzende gegenüber der Bild: "Verkaufen werden wir ihn gesichert nicht. Wir waren und sind immer bereit, Verträge auch vorzeitig an veränderte Situationen und Markwerte anzupassen." Klingt, als könne der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison demnächst mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung rechnen.

Allerdings, so Rummenigge, werde man die Preistreiberei anderer Topklubs, die als Spielzeug unermesslich reicher Ölscheichs nicht auf ein vernünftiges Haushalten angewiesen sind, nicht mitmachen. "Wir werden keine Gehälter zahlen können wie bei Manchester City und Paris St. Germain. Wir zahlen sehr gute Gehälter, aber da werden zum Teil verrückte gezahlt", stellt der Bayern-Boss klar. Und kann sich eine kleine Spitze gegenüber den neureichen Klubs nicht verkneifen: "Mehr gewonnen wird dadurch aber nicht.“

Hätten Sie's bei allen gewusst? Prominente FC-Bayern-Fans

Lewandowski muss sich also entscheiden: Will er lieber weiterhin mit dem FC Bayern als ernsthafter Aspirant auf den Gewinn der Champions League gelten, oder wird er bei den Fantasiesummen, die manche Vereine bieten, doch noch schwach?

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