Neu-Trainer mit klarer Ansage

So denkt Ancelotti über die Vergleiche mit Pep

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Vor der Saison traf Ancelotti mit dem FC Bayern bei einem Testspiel auf Manchester City - und Pep Guardiola.

München - Während der Mini-Krise des FC Bayern musste sich Carlo Ancelotti oft Vergleiche mit seinem Vorgänger anhören. Doch wie empfindet der Neu-Coach die Konfrontation mit den Leistungen Pep Guardiolas?

Das Erbe eines Weltklasse-Trainers anzutreten, ist schwierig. Besonders dann, wenn man selbst als einer der Besten gilt. Vergleiche? Unvermeidbar. Das erfuhr auch Carlo Ancelotti, als er im Sommer den FC Bayern von Pep Guardiola übernahm. Nach der ersten Euphorie an der Säbener Straße stellte sich nämlich heraus: der FC Bayern knüpfte nicht nahtlos dort an, wo er unter Pep aufgehört hatte. Carletto mischte seinen Stil unter Müller und Co. - und prompt taumelten die Münchner in die Mini-Krise. „Bayern fehlt der Pep“, geisterte es durch die Medien. Doch wie geht Ancelotti mit den Vergleichen rund um den Bayern-Ex um? 

„Guardiola ist ein toller Coach, einer der besten Trainer, die es in Europa oder vielleicht auch in der Welt gibt. Der hat einen fantastischen Job hier gemacht“, gab sich Carlo Ancelotti nach dem Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals in der ARD-Sportschau gewohnt gelassen und versicherte: „Dieses Team habe ich mit einer fantastischen Qualität übernommen“ 

Ancelotti: „Jetzt ist das ne andere Story“

Dennoch ließ es sich Ancelotti nicht nehmen, hinter die „Ära Pep“ einen Schlussstrich zu ziehen. „Aber jetzt ist das eine andere Story. Ich versuche auch, mein Bestes zu geben und das Team in die Verfassung zu bringen, dass es immer besser wird.“

Bayern ohne Probleme gegen Augsburg - viermal Note 2

Dass Ancelotti bei den Münchnern einen mehr als soliden Job macht, bescheinigte ihm auch Mehmet Scholl. „Carlo ist so erfahren und hat diese besondere Art der Menschenführung, dass er sehr gut in seinen Spielern liest und schon nach dieser kurzen Zeit weiß, wie jeder Spieler tickt und was jeder Spieler kann“, sagte der Ex-Profi und brachte dann gleich auch noch an, warum genau das so wichtig sei: „Das ist eine wunderbare Eigenschaft, um dann wirklich die 16, 17, 18 zu finden, mit denen man auch die Champions League gewinnen kann.“ Und um bei den Vergleichen zu bleiben: Das ist Pep Guardiola mit dem FC Bayern schließlich nicht gelungen.

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