Ersatz für den verletzten Arjen Robben?

Sané für den FC Bayern doch (noch) keine Option

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Leroy Sané steht bei Schalke noch bis 2019 unter Vertrag, wird die Knappen aber voraussichtlich in diesem Sommer verlassen.

München - Arjen Robben hat sich beim Test in Lippstadt verletzt und fällt sechs Wochen aus. Verpflichtet der FC Bayern noch Ersatz für die Außenbahn? Leroy Sané ist offenbar kein Kandidat für den Rekordmeister, zumindest noch nicht.

Souleymane Sané ist ein ehemaliger Fußballprofi, der vor rund 30 Jahren vor allem mit seiner Schnelligkeit die Bundesliga aufmischte. Seine Karriere hat der Senegalese vor einiger Zeit beendet, doch im Fußballgeschäft mischt der Ex-Profi weiterhin mit.

Denn sein Sohn Leroy ist derzeit eines der begehrtesten Objekte auf dem (inter-)nationalen Transfermarkt. Und "Samy" Sané kennt die ungeschriebenen Gesetze des Wechselgeschachers. Während alle Welt bereits davon ausging, dass Manchester City mit Trainer Pep Guardiola das Rennen um den 20-jährigen Flügelflitzer von Schalke 04 macht, heizte Papa Sané kurzfristig noch einmal die Gerüchteküche kräftig an: "Real Madrid und Bayern sind auch noch in der Verlosung."

SZ: FC Bayern aktuell nicht an einer Verpflichtung von Leroy Sané interessiert

Ob die Verletzung von Arjen Robben damit zu tun hat? Der Holländer hatte sich beim Testspiel des FC Bayern am Samstag in Lippstadt erneut eine Adduktorenverletzung zugezogen und fällt für die kommenden sechs Wochen aus. Sané wurde als Alternative für die rechte Außenbahn beim Rekordmeister gehandelt, trotz seines noch 2019 laufenden Vertrages bei den Königsblauen.

Doch wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer aktuelle Ausgabe berichtet, denkt man beim Rekordmeister nicht an eine Verpflichtung des jungen Nationalspielers, der bei der EM 2016 im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich zum Einsatz kam. "Zumindest nicht in diesem Sommer", schränkt das Blatt allerdings vorsorglich ein.

Denn den bisherigen Weg des wendigen, trickreichen und - wie sein Vater - ebenfalls sehr schnellen Flügelstürmers haben sie beim FC Bayern durchaus registriert und sich auch schon mit einer möglichen Verpflichtung des Jungstars beschäftigt. Wie zu hören ist, könnte Sané im kommenden Jahr Schalke 04 für eine festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro verlassen. Der Verein hat die Existenz einer solchen Klausel allerdings immer bestritten.

Die Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Da Pep Guardiola, der schon als Bayern-Coach zum Sané-Fan geworden sein soll, bei seinem neuen Arbeitgeber Manchester City nicht unbedingt aufs Geld schauen muss, dürfte ein Wechsel des Schalkers in die Premier League nur noch eine Frage der Zeit sein. Wie die Bild berichtet, ist sich der Youngster mit ManCity über einen Vierjahresvertrag einig, eine Entscheidung soll in dieser Woche fallen.

Wie so oft, liegen die finanziellen Vorstellungen noch auseinander, Schalke fordert angeblich 50 Millionen Euro Ablöse, die Engländer wollen nicht mehr als 43 Millionen Euro bezahlen. Nur wenn sich die beiden Klubs nicht einigen können, käme der FC Bayern noch einmal ins Spiel - aber wohlgemerkt erst für die Saison 2017/18.

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