Nach Unentschieden gegen Hoffenheim

tz-Kommentar: Lewandowski hat vollkommen recht

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Jose Carlos Menzel Lopez.

München - Gegen die TSG Hoffenheim kam der FC Bayern nicht über ein Unentschieden hinaus. Doch Robert Lewandowski brachte auf den Punkt, worauf es wirklich ankommt. Ein Kommentar.

Der FC Bayern schwächelt? Kann man so sagen. Die Münchner dominieren die Liga nicht mehr? Lässt sich aufgrund der Tabellensituation nicht leugnen. Die wahre Frage lautet aber: Was bedeutet das? Nichts. Denn mal ganz abgesehen davon, dass der FCB nach wie vor ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga ist, handelt es sich beim aktuellen Schlendrian der Roten lediglich um eine Momentaufnahme einer langen Saison.

Robert Lewandowski sprach nach dem 1:1 gegen die TSG eine Fußballerfloskel aus, die gerade jetzt jedoch viel Wahrheit in sich birgt. „Wichtig ist, dass wir am Ende der Saison dominant sind“, so der Pole. Denn was bringt es den Bayern, zu Beginn der Saison peplike von Rekord zu Rekord zu eilen, im Halbfinale der Königsklasse dann aber die vierte Niederlage gegen Barça, Real & Co. zu kassieren? 

Mia san mia bedeutet natürlich, immer und überall zu gewinnen – und das weiß auch Ancelotti. Aber: Der Italiener ist erfahren genug, um zu wissen, dass seine Philosophie dann greifen muss, wenn im Frühjahr die Titel vergeben werden. Bei Real setzte es in der Saison 13/14 zwei Pleiten und vier Remis in der Hinrunde, im Frühjahr hielt Carletto dafür den Pokal und den Henkelpott in Händen. Und eine lange, spannende Bundesliga hilft den Bayern auch, um in der Königsklasse so lange wie möglich auf Top-Niveau zu bleiben.

Bayern ohne Glück gegen die TSG: Vier 4er, nur eine 2

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