"Ich weiß, wie es bei mir in der Schule war"

Wegen eigener Jugend: Boateng engagiert sich für junge Migranten

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Kann auch mal ungemütlich werden: Bayerns Abwehrboss Jérôme Boateng.

München - Jerome Boateng ist „Deutschlands Fußballer des Jahres“. Nicht nur seine sportliche Leistung beeindruckt - sondern auch sein soziales Engagement.

Jerome Boateng ist Deutschlands Fußballer des Jahres. Als erster Abwehrspieler seit fast 20 Jahren (1997: Jürgen Kohler). Neben seiner Leistungen auf dem Platz engagiert sich der Weltmeister auch sozial - vor allem für die Integration junger Migranten.

„Für mich ist es wichtig, weil ich weiß, wie ich aufgewachsen bin“, sagte der in Berlin geborene Sohn einer Deutschen und eines Ghanaers dem BR. „Ich weiß auch, wie es bei mir in der Schule war und wie es ist, wenn man manchmal nicht so schöne Erfahrungen gemacht hat, mit der Hautfarbe oder auch anderen Dingen – und deswegen setze ich mich dafür ein“, so Boateng weiter.

Außerdem erneuerte der Bayern-Abwehrchef sein Interesse am Kapitänsamt der Nationalmannschaft. Nach dem Rücktritt des bisherigen Kapitäns Bastian Schweinsteiger gilt Boateng als Favorit auf die Nachfolge. Er wäre der erste farbige Spieler in der Kapitänsrolle. Boateng: "Es wäre auf jeden Fall eine Aussage und etwas Besonderes, etwas Neues für die Gesellschaft“, sagte der 27-Jährige.

So lief die Wahl zu "Deutschlands Fußballer des Jahres".

mae

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