Licht und Schatten in der Vergangenheit

Ribéry und Dortmund: Da war doch etwas

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Im Supercup 2016 schlug Ribéry mit dem Ellenbogen nach Felix Passlack.

München - Franck Ribéry und Borussia Dortmund: Das ist eine lange Vergangenheit mit vielen Aufregern. Wir blicken zurück auf Lichtblicke und einige Schattenseiten.

Erster DFB-Pokalsieg für Ribéry.

Pokalsieg 2008 : „Das war mein erstes Jahr bei Bayern. Ich erinnere mich spontan an zwei Dinge: Luca Toni hat zwei Tore gemacht und ich habe den Pokal von Oliver Kahn gleich nach der Übergabe geklaut. Das war schön und man sieht, die Zeit geht unglaublich schnell vorbei. Wahnsinn! Das ist fast zehn Jahre her. Wir haben die Meisterschaft gewonnen und den Pokal gegen Dortmund. Ich habe schon damals gemerkt, wie wichtig Spiele gegen Dortmund sind. Das war mein erstes Spiel gegen Dortmund, ich habe gleich ein Tor vorbereitet. Dieser Titel war wichtig für meine Karriere. Es war mein erster mit Bayern, das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.“

Sein erstes Tor gegen Dortmund im September 2009: „Freistoß, direkt (strahlt). Wir haben damals 5:1 gewonnen. Ich war zunächst auf der Bank. Aber dann wurde ich zur Halbzeit eingewechselt und habe zum 3:1 getroffen. Die Atmosphäre war toll, genauso wie mein Tor (lacht).“

Pokalniederlage 2012: „Oh, das ist lange her. Das vergesse ich lieber. An Titel erinnert man sich lieber als an Niederlagen. Da hat man dann ein Gefühl abgespeichert, das man immer wieder spürt. Deshalb will man auch immer wieder Titel holen. Wenn man in einem Finale ist, hat man so viel gearbeitet, so viel gekämpft, dann geht es um alles. Und gewinnen ist einfach schön!“

Ribéry teilt im Champions-League-Finale aus.

Champions-League-Finale 2013: „Oh ja, diese Szene werde ich niemals vergessen. Genauso, wie ich diese ganze Saison nicht vergessen werde. Wir haben ja nicht nur die Champions League, sondern das Triple gewonnen. Das Besondere war, dass wir sehr wenige Verletzte hatten, fast immer zusammen gespielt haben. Das hat den Unterschied gemacht.“

Duell mit Felix Passlack im Supercup 2016: „Ein Spiel gegen Dortmund ist immer emotional. Aber das ist kein Problem. Ich weiß, dass ich mich in solchen Szenen einfach kontrollieren muss.“

bon/sw

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