Gespräche mit Rummenigge und Hoeneß

Ribéry vor Duell mit BVB: "Ich muss mich kontrollieren"

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Franck Ribery (r.) trifft Dortmunds Felix Passlack im Duell um den Supercup am Kopf.

München - Superstar Franck Ribéry vom FC Bayern will sich nach seinen jüngsten Bad-Boy-Auftritten gegen Borussia Dortmund beim nächsten Gipfeltreffen am Samstag endlich zurückhalten.

"Ein Spiel gegen Dortmund ist immer emotional. Aber das ist kein Problem. Ich weiß, dass ich mich in solchen Szenen einfach kontrollieren muss", sagte der 33-Jährige der Münchner tz.

Ribéry griff Dortmunds Gonzalo Castro im DFB-Pokalfinale im Mai (4:3 i.E.) ins Gesicht, beim Supercup im August (2:0) gab es einen Wischer an den Kopf von Felix Passlack. "Das Spiel ist wichtig, die Stimmung ist heiß, die Fans wollen unsere beste Leistung sehen. Aber man muss eben versuchen, das nicht so nah an sich heranzulassen", sagte Ribéry. Er habe auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gesagt, dass er sich bessern wolle.

Allerdings betonte Ribéry auch: "Ich bin heiß und freue mich auf dieses Spiel, das für uns sehr, sehr wichtig ist. Ein Spiel gegen Dortmund ist immer wie ein Derby, man hat immer viel Druck." Nach überstandener Verletzung habe er "keine Schmerzen mehr".

Auch in Sachen Vertragsverlängerung sehe es "nicht schlecht aus", meinte Ribéry, "aber ich kann jetzt noch nicht sagen, wie die Lösung genau aussieht." Einen Bericht der französischen Sporttageszeitung L'Équipe, wonach Ribéry seinen auslaufenden Vertrag bis 2018 verlängern werde, hatte der FC Bayern am Donnerstag umgehend dementiert. Allerdings deutet alles auf eine weitere Zusammenarbeit hin. "Der FC Bayern und ich sind wie ein Paar", sagte Ribéry, der seit 2007 in München spielt.

SID

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