Pep sieht angeblich Schuld beim FCB-Arzt

Ribéry-Schock: Bayern-Star fällt erneut lange aus

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Franck Ribéry verletzte sich im SPiel bei Dinamo Zagreb erneut schwer.

München - Erneuter Schock für den FC Bayern! Franck Ribéry hat sich anscheinend erneut schwer verletzt und wird dem Rekordmeister wochenlang fehlen.

Das darf doch nicht wahr sein! Der eben erst wiedergenesene Franck Ribéry wird dem FC Bayern erneut wochenlang fehlen. Wie der Kicker am Donnerstag Vormittag meldet, zog sich der 32-jährige Franzose beim bedeutungslosen letzten Gruppenspiel der Champions League bei Dinamo Zagreb (2:0) einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu. Das würde eine weitere achtwöchige Pause bedeuten. Zudem scheint es möglich zu sein, dass die Sehne in Mitleidenschaft gezogen wurde. 

Über ein Dreivierteljahr war Ribéry wegen Sprunggelenksproblemen ausgefallen, ehe er vor kurzem erst wieder für den FC Bayern auflaufen konnte. Nun also der erneute Rückschlag. Im Trainingslager in Katar (ab 6. Januar) sollte der Mittelfeldstar eigentlich wieder in Topform gebracht werden, doch daraus wird wegen der erneuten Verletzung nichts werden.

Der Kicker spekuliert zudem darüber, dass es infolge der erneuten Verletzung Ribérys zu einem erneuten Zerwürfnis zwischen Trainer Pep Guardiola und der medizinischen Abteilung des FC Bayern gekommen sei. Der Coach soll Mannschaftsarzt Dr. Volker Braun die Schuld an der anhaltenden Verletzungsmisere geben. Dieser sieht die Schuld eher bei Guardiola, der seiner Ansicht nach die Akteure zu früh wieder spielen lässt.

Auch Lahm verletzt, Robben „genervt“

Auch Philipp Lahm wird voraussichtlich das letzte Pflichtspiel des FC Bayern vor der Winterpause am Samstag in Hannover verpassen. Der Kapitän wurde beim 1:0 im Pokal-Achtelfinale gegen Darmstadt wenige Minuten vor dem Abpfiff ausgewechselt. Dem „Kicker“ zufolge erlitt Lahm eine Zerrung und verlängert damit die Ausfallliste der Bayern.

Eine kleine Muskelzerrung zwingt auch Arjen Robben seit mehreren Wochen zu einer erneuten Zwangspause. „Auch am Wochenende wird es nichts“, sagte der Niederländer „BR Sport“ und ergänzte: „Jetzt muss ich Geduld haben, bis Januar warten, dann geht es weiter. Dann wird alles wieder gut. Aber das hat schon genervt.“ Der 31-Jährige sprach von einer persönlich „schlechten Hinrunde nur mit Verletzungen und Problemen“. Aber er schaue positiv nach vorne: „Vielleicht habe ich jetzt meine Portion gehabt und im Januar geht es dann aufwärts.“

fw/dpa

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