"Dortmund wird ihn kaum halten können"

Beckenbauer befeuert Gerüchte um Reus

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Endlich wieder auf dem Feld: Marco Reus im DFB-Pokalspiel des BVB bei den Stuttgarter Kickers.

München - Nach Meinung von Franz Beckenbauer wird Marco Reus Borussia Dortmund im Sommer 2015 verlassen. Seiner Ansicht nach würde er gut zum FC Bayern passen.

Im DFB-Pokal feierte Marco Reus sein Comeback nach überstandener Verletzung. Der 25-Jährige stand in der Startformation von Borussia Dortmund im Duell mit den Stuttgarter Kickers, spielte 57 Minuten lang. Endlich wieder sportliche Meldungen um den begehrten Mittelfeldmann.

Doch ganz ohne neue Stimmen um seine Zukunft startet die neue Woche dann doch nicht. Franz Beckenbauer äußert sich in der Bild über den (Noch-) Dortmunder. Seiner Ansicht nach wäre Reus an der Isar gut aufgehoben. "Ja, ich kann ihn mir gut in München vorstellen", ist sich der Kaiser sicher. "Wenn man einen Spieler von dieser Klasse bekommen kann, muss man es auch probieren."

Den Unmut der Borussen über die Diskussion um Reus ist verständlich für Beckenbauer: "Dass den Dortmundern die Diskussion um Reus nicht gefällt, kann ich verstehen. Nur: Die Summe der Ausstiegsklausel dürfte ja kein allzu großes Geheimnis gewesen sein. Die kannte wahrscheinlich jeder Interessent."

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Dem BVB bescheinigt er schlechte Karten im Kampf um die Dienste des Nationalspielers: "Ich bin sicher: Wenn Reus 2015 nicht zu Bayern wechselt, wird er vermutlich zu einem anderen internationalen Top-Klub wie Real oder Manchester gehen. Dortmund wird ihn kaum halten können."

Gemäß der Erfahrungen der vergangenen Wochen dürften Beckenbauers Worte mit Argwohn im Ruhrpott vernommen worden sein...

fw

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Kommentare

toppiAntwort
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Wenn Du auch mal den Artikel lesen würdest, dann wüsstest Du, dass es sich um M.Reus handelt.

grosserAntwort
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Toni Kroos ?

HessenbayerAntwort
(0)(0)

Ich kann Deine Meinung sehr gut nachvollziehen. Für mich sind die permanenten Scharmützel auch nicht nachvollziehbar. Es gibt allerdings Stimmen, die Munkeln, dass man das beiderseits absichtlich macht, um die Spannung zu steigern und damit das Geschäft anzukurbeln.

Für mich hat das aber auch viele negative Auswirkungen. Der Hass, der Mario Götze engegenschlägt bspw. beruht doch in vielerlei Hinsicht gerade auf dieser Rivalität. Klar, hat er selbst durch sein Bekenntnis zum BVB auch einiges beigetragen, aber wäre er nach England gegangen, wäre es vermutlich halb so wild.

Generell die aggressiven Töne von einigen "Fans", oder gar Handgreiflichkeiten untereinander - das wird durch solche Aktionen geschürt, denn hohlen Köpfen fehlt ein entscheidender Faktor, um zu unterscheiden, was im Leben wirklich wichtig ist und was nur Unterhaltung...

Und für den Primus ist es immer schwierig sich über den Verfolger negativ zu äußern, da es den Verfolger zusätzlich motiviert. Es ist einfach unnötig. Anstatt Fakten für sich sprechen zu lassen, muss man dies auch noch oft betonen - als ob das nicht jeder sehen könnte.