"Das war's für mich"

Vereinsaustritt nach TV-Eklat: FC Bayern verliert prominentes Mitglied

München - Der Knatsch zwischen dem FC Bayern und dem Bayerischen Rundfunk hat ein Nachspiel: Dem Klub geht offenbar ein prominentes Mitglied verloren.

Die Double-Party des FC Bayern: Fans konnten sie an verschiedenen Stellen im Live-Stream verfolgen, unter anderem auch auf unserem Portal. In Ausschnitten waren Sport1 und Sky dabei. Nur wer den BR einschaltete, schaute in die Röhre. Der FC Bayern verlangte von seinem langjährigen Partner, sich an den Kosten für die Party-Sicherheit zu beteiligen. Nach tz-Informationen ging es um eine Summe von 150.000 Euro. Der BR weigerte sich und blies die Übertragung kurzfristig ab. Zu den weiteren Hintergründen gibt es unterschiedliche Aussagen.

Friedrich Ani ist sauer.

Fakt ist: Der FC Bayern hat nicht gerade Sympathien damit gesammelt, die Hand gegenüber dem BR aufzuhalten. Mancher Fan zeigt sich stinksauer. Auch ein Promi ist unter den Verärgerten - und zieht sogar weitreichende Konsequenzen. Friedrich Ani (57), einem der bekanntesten Schriftsteller Münchens und Autor der "Süden"-Reihe, kann der "Stern des Südens" künftig gestohlen bleiben. Er postete am Sonntagabend bei Facebook einen Kommentar der Süddeutschen Zeitung mit der drastischen Überschrift "Pokalfeier in München - Die Raffzähne vom FC Bayern" und dem eigenen Kommentar: "Das war's für mich als Vereinsmitglied. Dies nur am Rande."

"Eine bodenlose Unverschämtheit der Bayern-Führung"

Ani bekommt dafür viele Likes und unter seinem Beitrag auch Zustimmung. "Eine bodenlose Unverschämtheit der Bayern-Führung. Gott sei Dank haben die aufm Platz nix zu suchen, sonst würden die vorm Elfmeterschießen noch mitm Hut rumgehn, bevor sie schießen ... Gewonnen hat die Mannschaft, verloren hat das Management!", findet Martin R. unter dem Beitrag.

Doch es gibt auch Leute, die Ani nicht so recht verstehen. Markus E. schreibt mit viel Ironie unter Anis Beitrag: "Ist halt ungewöhnlich, dass im Profifußball Bild- und Ausstrahlungsrechte kapitalisiert werden. War schon länger bei keinem Spiel in der Allianz Arena. Muss man da jetzt mittlerweile eigentlich Eintritt bezahlen?" Und Ricardo S. geht den Schriftsteller an: "Friedrich, du bist wohl nie ein Anhänger des FCB gewesen. Solche Fans brauchen wir auch nicht."

lin

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Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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