Er spielt derzeit in Mexiko

Bericht: Bayern beobachtet Kolumbien-Bomber

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Edwin Cardona (in gelb) hat in der mexikanischen Liga derzeit einen sehr guten Lauf: Zehn Tore und fünf Assists in 15 Spielen.

München - Einem Bericht nach soll der FC Bayern die Entwicklung eines bestimmten kolumbianischen Spielers ganz genau beobachten. Bei einem anderen Bundesligisten könnte das Interesse sogar schon weiter fortgeschritten sein.

Bei seinem Namen dürften jedem Fußball-Fan die Ohren klingeln. Zumindest fast. Edwin Cardona, das klingt im ersten Moment so ein bisschen wie Eric Cantona. Ob sich der 22-jährige Cardona mal so entwickeln wird, wie der französische

Super-Kicker aus den 90er Jahren

, bleibt abzuwarten. Dennoch scheint der Offensivmann in Diensten des mexikanischen Erstligisten CF Monterrey bereits jetzt eine so hohe Qualität zu besitzen, dass einige Klubs aus Europa auf den Kolumbianer aufmerksam geworden sind. Einem Bericht zu Folge gehört auch der FC Bayern zu jenen Klubs, die die Entwicklung des 1,86-Meter-Mannes beobachten.

Cardona fühlt sich auf der Zehnerposition am wohlsten und hat seit seinem Wechsel von Atletico Nacional nach Mexiko Anfang des Jahres voll überzeugt. In dieser Saison erzielte der Nationalspieler in 15 Spielen zehn Tore und steuerte fünf Vorlagen bei.

Der kolumbianische Radiosender "Antena 2" soll jetzt vermeldet haben, dass der FC Schalke 04 sehr an dem Spieler interessiert sein soll. Die "Knappen" seien schon seit mehreren Monaten ganz dicht an dem Spieler dran, Kontakt soll bereits aufgenommen worden sein. Und die Bayern? Die werden in dem Bericht im Zusammenhang mit dem Spieler ebenfalls genannt. Allerdings sei hier das Interesse bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei den "Königsblauen".

Eine direkte Verpflichtung der Bayern ist also wohl kein Thema. Doch sollte sich Schalke den Spieler schnappen, so darf man davon ausgehen, dass der FC Bayern den Werdegang des Spielers vor der eigenen Haustür in der Bundesliga noch genauer beobachtet. Zuschlagen könnten die Münchner dann immer noch.

Gregory Straub

Gregory Straub

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