tz-Kolumne

Heinrich heute: Cristiano Gerlando

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Hermann Gerland

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Hermann Gerland als Kultfigur.

Nach den Abgängen von Markus Hörwick und Matthias Sammer gibt es immer weniger Kultfiguren beim FC Bayern. Der Parade-Bayer schlechthin, der noch da ist, kommt aus dem traditionsreichen Münchner Stadtteil Bochum, und heißt Hermann Gerland. Doch auch der begeisterte Grantler muss sich weiterentwickeln. Nachdem Cristiano Ronaldo beim EM-Finale die Rolle des Co-Trainers völlig neu definiert hat, steigen auch die Anforderungen an den Ancelotti-Assistenten. Breitbeinig vor der Bank posieren, Glitzer-Ohrringerl, Gel in den Haaren, auch mal oberkörperfrei das Sixpack und den Tanga vorzeigen, nach jedem Tor ein Selfie auf Instagram – nur so kann der Tiger den amerikanischen und den asiatischen Markt begeistern. Außerdem klingt „Hermann Gerland“ arg altbacken und knurrig. Also: Umtaufen in Cristiano Gerlando, und die Chinesen rasten aus!

Jörg Heinrich

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