tz-Kolumne

Heinrich heute: Gérard Depardieu und das Diktat-Tor

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Gérard Depardieu.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Waagschale und die Schippe.

Heute gegen Eindhoven will der FC Bayern alles in die Waagschale werfen, eine Schippe drauflegen und endlich wieder das Spiel diktieren. Wir analysieren die geplanten Maßnahmen. Um alles in die Waagschale werfen zu können, gilt heute ein Stadionverbot für ausgemergelte Spielerfrauen. Stattdessen sind Calli Calmund und Gérard Depardieu eingeladen. Um eine Schippe draufzulegen, haben die Bayern beim Taktiker-Baumarkt jede Menge Schaufeln besorgt. Lothar Matthäus bringt fränkisches Schäufele vorbei, damit Carlos Spieler kräftig sind und sich nicht ihr eigenes Grab schaufeln. An der Säbener Straße müssen bereits heute Nachmittag alle Sekretärinnen bei ihren Chefs antreten, die ihnen dann das Spiel diktieren: „17. Minute 1:0 Müller, 62. Minute 2:0 Kimmich, 90. Minute Schlusspfiff.“ Die Bayern hoffen auf das ein oder andere Diktat-Tor.

Jörg Heinrich

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