Medien-Akkreditierungen

Hoeneß-Prozess: Nach 27 Sekunden alle Plätze weg

+
Der Prozess gegen Uli Hoeneß startet am 10. März.

München - Schon nach 27 Sekunden war alles vorbei. Nicht mal eine halbe Minute Zeit blieb den Journalisten für eine erfolgreiche Akkreditierung im anstehenden Prozess gegen Uli Hoeneß.

„Die letzten Sitzplatzgesuche, die berücksichtigt werden konnten, gingen um 12.00.27 Uhr auf dem Mailserver der Justiz ein“, teilte die Justizpressestelle des Oberlandesgerichts München am Mittwoch mit. Der Präsident des FC Bayern München muss sich im Frühjahr wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.

Am 22. Januar um Punkt 12.00 Uhr hatte die Behörde den Startschuss für den Eingang von Akkreditierungen gegeben. Die Journalisten mussten sich per E-Mail akkreditieren - und äußerst schnell sein. Doch auch wer zu früh auf „Absenden“ klickte, war raus aus der Verlosung. Insgesamt seien 454 Akkreditierungsgesuche eingegangen, hieß es beim Gericht. Berücksichtigt wurden wegen der geringen Anzahl an Sitzplätzen im Gerichtssaal davon lediglich 49.

Kann es für Hoeneß noch ein gutes Ende geben? Fragen und Antworten zum Prozess

Kann es für Hoeneß noch ein gutes Ende geben? Fragen und Antworten zum Prozess

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II hatte die Anklage gegen den Vereinschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters „unverändert“ zugelassen. Erster Verhandlungstag ist der 10. März.

Auch die Münchner Medien tz und Münchner Merkur wurden berücksichtigt und werden ab 10. März aus dem Gerichtssaal berichten.

dpa

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Boateng verpasst eigenen Stürmern einen Denkzettel
Boateng verpasst eigenen Stürmern einen Denkzettel
Gründe für Bayern-Pleite: "Ideenlos, zu wenig Einsatz"
Gründe für Bayern-Pleite: "Ideenlos, zu wenig Einsatz"
FC Bayern missglückt Revanche bei Atlético
FC Bayern missglückt Revanche bei Atlético
Hoeneß bewundert Lahm: "Parallelen zu meinen Anfängen"
Hoeneß bewundert Lahm: "Parallelen zu meinen Anfängen"

Kommentare