Was dafür und was dagegen spricht

WM-Star James - einer für den FC Bayern?

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Mischte die WM auf: James Rodriguez.

München - Von Monaco nach Monaco: Das würde sehr viele Bayern-Fans erfreuen. James Rodriguez begeisterte bei der WM die Zuschauer. Wir klären: Könnte er an die Isar kommen?

Sechs Tore bei einer WM - und das in fünf Spielen. James Rodriguez hat der Welt gezeigt, dass er ein guter Fußballer ist. Ein richtig guter. Der Kolumbianer, der vor der WM in Brasilien nicht allen Fans bekannt war, wird nun mit den ganz großen Klubs in Verbindung gebracht. FC Barcelona, Manchester United, Real Madrid - und auch der FC Bayern?

Bei den Fans der Roten ist das natürlich Gesprächsthema: Dieser Mann in München, wäre das schön! Noch wurde nicht von offiziellen oder inoffiziellen Anfragen an Rodriguez' bisherigen Verein berichtet. Das Problem: James Rodriguez spielt beim AS Monaco, wo der Milliardär Dmitri Rybolowlew das Sagen hat. Das heißt: Mit Geld braucht man den 22-jährigen James nicht locken. Am ehesten noch mit Namen, Tradition und Top-Strukturen.

Kroos-Nachfolger?

Alles Eigenschaften, die James in München vorfinden würde. In seiner Sport-Bild-Kolumne sprach sich Reporter-Legende Raimund Hinko eindeutig für einen Transfer von James an die Isar aus. "Der junge Mann ist eine Sensation", schwärmte Hinko. Nur mit solchen Kalibern würde der FC Bayern seine Vormachtstellung halten können. Und falls Toni Kroos, wie erwartet wird, zu Real Madrid gehen sollte, hätten die Bayern einen sehr vielversprechenden "Nachfolger" gefunden - selbst wenn die beiden von ihrer Spielanlage her kaum zu vergleichen sind.

Allerdings mischt auch - na klar - Real Madrid mit. Und James betonte selbst: "Ich mag Madrid lieber als Barcelona." Generell zieht es den Südamerikaner ins wärmere Spanien. "Ich würde es lieben, in Spanien zu spielen. Es ist die beste Liga der Welt", schwärmte James erst kürzlich.

Ein weiteres Hindernis für die Bayern, wie bereits erwähnt: Geld. Vor zwei Jahren kaufte der Neu-reiche AS Monaco den Kolumbianer vom FC Porto für sage und schreibe 45 Millionen Euro. Sein Marktwert liegt mittlerweile bei 35 Millionen Euro. Das heißt im Klartext: Unter 50, 60 Millionen wird Monaco nicht schwach werden, zumal James noch einen Vertrag bis 2018 bei den Monegassen besitzt. Eine so hohe Summe haben die Bayern bisher noch nie aufgebracht - besonders für eine reine Ablöse, bei der noch kein Gehalt dabei ist.

Sein Idol: Cristiano Ronaldo

James Rodriguez (r.) und sein Idol Cristiano Ronaldo.

50 Millionen Euro wäre für Real hingegen - im Vergleich zum Bale- und Ronaldo-Transfer - ein "Schnäppchen". Apropos Ronaldo. In der vergangenen Champions-League-Saison war James Rodriguez zu Gast in München, um das Rückspiel zwischen Real und dem FC Bayern zu sehen. Vor der 0:4-Klatsche des deutschen Rekordmeisters traf der 22-Jährige sein Idol im Hilton Park Hotel: Cristiano Ronaldo.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die WM-Entdeckung in der neuen Saison tatsächlich im rot-blauen Trikot aufläuft, ist deshalb - aus fußballerischer Sicht leider - sehr gering. Allerdings träumen, liebe Bayern-Fans, ist immer erlaubt.

MS

 

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