Spanier zieht Vergleich

Javi: "Mit Ancelotti haben wir einen noch größeren Trainer"

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Javi Martinez spielte sich unter Carlo Ancelotti zuletzt in die Stammformation.

München - Javi Martinez blickt voller Vorfreude auf das Champions-League-Duell mit Atlètico Madrid. Außerdem spricht er über die Zeit unter Pep Guardiola und sein Verletzungspech. 

In der Saison 2012/13 fehlte Javi Martinez den Bayern monatelang wegen einer Leistenoperation. In der Spielzeit darauf zog sich der Spanier einen Kreuzbandriss zu und fiel nahezu das gesamte Jahr aus. Und auch in der letzten Saison unter Pep Guardiola verfolgte den Spanier das Verletzungspech und er musste wegen Patellasehnenproblemen und einem Meniskusschaden mehrere Wochen passen. 
Nun endlich ist der 28-Jährige verletzungsfrei und spielte sich unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti prompt in die erste Mannschaft. Der Spanier wirkt gut austrainiert und hoch motiviert ob der kommenden Aufgaben beim FC Bayern. Im bisherigen Saisonverlauf zählt Martinez aufgrund seiner gezeigten Leistungen zu den besten Bayern-Spielern und wurde folglich auch wieder zur spanischen Nationalmannschaft berufen. "Nach zwei Jahren Verletzungspech bin ich zur Zeit einfach glücklich, dass ich gesund bin. Mit dem Anruf vom spanischen Nationaltrainer Julen Lopetegui (Nachfolger von Vicente del Bosque) hatte ich nicht gerechnet und ich habe mich unglaublich darüber gefreut. Ich hatte Tränen in den Augen", verriet Martinez dem spanischen Sender "Cadena Ser".

Martinez: "Guardiola hat bei Bayern seine Spuren hinterlassen"

Unter Landsmann Pep Guardiola kam der Innenverteidiger nie richtig in Tritt, konnte aber dennoch viel mitnehmen aus der Zeit unter dem Katalanen: "Guardiola hat bei Bayern auf jeden Fall seine Spuren hinterlassen, bei ihm hat man jeden Tag etwas gelernt. Insgesamt waren es drei Jahre lang hartes Lernen."

Am Ende reichte es für Guardiola und die Bayern nicht für den Champions-League-Titel. Vergangene Spielzeit scheiterte man im Halbfinale knapp am kommenden Gruppengegner Atlètico Madrid: "Guardiola wollte bei Bayern mit aller Macht den Champions-League-Titel holen; ihn schlussendlich zu gewinnen hängt aber nun mal von vielen Faktoren ab", berichtet der Spanier. 

Und auch mit dem neuen Trainer Carlo Ancelotti kommt der Spanier gut zurecht. Bisher sammelte er unter dem Italiener bereits über 680 Pflichtspielminuten, so viele wie noch nie zu Beginn einer Saison beim FC Bayern. Liegt es am Trainerwechsel? "Jeder Trainer ist auf seine Art und Weise unterschiedlich, ihre Konzepte sind jedoch sehr ähnlich. Mit Pep Guardiola haben wir einen großen Trainer verloren, dafür jedoch mit Carlo Ancelotti einen noch größeren hinzubekommen."

Martinez: "Atlètico stärkster Gegner aus Topf zwei"

Dem Duell mit den "Rojiblancos" blickt Martinez voller Vorfreude entgegen, weiß aber um die Stärken des Gegners: "Atlètico war bei der Champions-League-Gruppenauslosung eindeutig der schwierigste Gegner aus Topf zwei. Sie stehen sehr kompakt, das ist ihre große Stärke."

Und wen sieht der 28-Jährige als derzeit besten Fußballer der Welt? Etwa einer seiner Mitspieler bei Bayern? "Messi und Cristiano Ronaldo sind unerreichbar. Wir reden hier über fünf und drei Weltfußballer-Trophäen. Stellen Sie sich vor, es gäbe einen der beiden nicht ... Dann wäre der andere möglicherweise acht Mal Weltfußballer geworden. Ich glaube, Antoine Griezmann ist zur Zeit am ehesten in deren Reichweite; genauso einige meiner Mitspieler bei Bayern, wie zum Beispiel Arjen Robben Franck Ribéry."

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kus

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