Javi über seine Zukunft und Veränderungen

Eine Martinez-Aussage dürfte Bayern-Fans besonders freuen

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Javi Martinez ist unter dem neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti wieder zurück: "Ich fühle mich momentan besser als je zuvor".

München - Javi Martinez, Defensivmann des FC Bayern München, äußerte sich in einem Interview über Unterschiede zwischen Guardiola und Ancelotti und zu Gerüchten über eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub.

Javi Martinez, von Verletzungen geplagter Defensivmann des FC Bayern, ist zurück. Der 27-jährige Spanier hatte durch einen Kreuzbandriss im Supercup-Spiel der Bayern gegen Borussia Dortmund die gesamte Saison 2014/15 verpasst und war auch in der vergangenen Saison durch Verletzungen geplagt worden. Patellasehnen-Problemen folgte ein Meniskusschaden, dem Meniskusschaden folgten Sprunggelenks-Probleme. Doch nun, unter dem neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, will Martinez wieder voll angreifen: "Ich fühle mich momentan besser als je zuvor. Ich hoffe jetzt, dass es auch so bleibt", so der Rechtsfuß gegenüber goal.com

Diese Aussage freut Fans: "Wir wollen noch vertikaler spielen, noch direkter"

Der Baske, der als exzellenter Zweikämpfer eine der Säulen der Triple-Saison unter Jupp Heynckes war, sieht zwischen Ancelotti und Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola zwar keinen Unterschied im persönlichen Umgang mit den einzelnen Spielern, wohl aber sei die Trainingsgestaltung höchst unterschiedlich: "Was sich grundlegend unterscheidet, sind die Trainingseinheiten und die Übungen. Pep und Carlo verfolgen unterschiedliche Ansätze, sowohl, was ihre Arbeit als auch die mentale Herangehensweise betrifft", so Martinez gegenüber goal.com. Auf die Frage, was sich am ballbesitzorientierten Spiel der Bayern ändern werde, antwortete der Innenverteidiger: "Wir wollen noch vertikaler spielen, noch direkter." Eine Aussage, die jeden Bayern-Fan erfreuen dürfte.

"Ich will einfach spielen und dem Team helfen"

Welche Position er unter Ancelotti in Zukunft spielen werde, sei ihm egal: "Carlo hat mich gefragt, was ich über meine Position denke. Ich habe ihm gesagt, dass ich einfach spielen und dem Team helfen will. Ganz ehrlich: Mir ist es egal, wo ich spiele", so Martinez. 

Unter Jupp Heynckes hatte der Baske als kongenialer Partner von Bastian Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld agiert, unter Pep Guardiola war er dagegen vermehrt als Innenverteidiger aufgelaufen. Auch bei seinem Heimatverein Athletic Bilbao war Martinez zumeist auf der Innenverteidiger-Position eingesetzt worden.

Und zu genau jenem Verein tauchten kürzlich Gerüchte auf, die "Leones" seien an einer Rückholaktion von Martinez interessiert. Diese waren durch ein Interview, das Martinez der spanischen Sportzeitung Mundo Deportivo gegeben hatte, weiter befeuert worden. Darin hatte der Defensivmann klar gestellt, dass Bilbao immer in seinem Herzen bleiben werde. Gegenüber goal.com äußerte sich Martinez  nun jedoch eindeutig: "Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt mit einem Abgang beschäftigt und nie mit einem anderen Klub gesprochen. Ich habe in Bilbao sechs Jahre verbracht und viele Freunde gefunden, nicht nur im Klub, genauso in der Stadt, die nahe meiner Heimat liegt. Ich bin mit meinen Gedanken aber ausschließlich beim FC Bayern."

Auch die Ziele unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti sind für Martinez bereits klar, mit dem neuen Trainer komme auch "neue Hoffnung": "Bayerns Ziel ist es immer, die Champions League zu gewinnen, genauso wie die Bundesliga und den DFB-Pokal. Wir sind eine der besten Mannschaften der Welt", so Martinez. Um diese Ziele zu erreichen, schuftet der FC Bayern derzeit auf seiner USA-Reise. Die Staaten scheinen Martinez zu gefallen: "Die Atmosphäre, der Lifestyle - herrlich. Wir sind wirklich froh, dass wir dort Teile unserer Vorbereitung absolvieren können", so Martinez weiter. Im Auftaktspiel der US-Tour hatten die Bayern gegen Ancelottis Ex-Klub AC Mailand gestern jedoch eine erste Niederlage hinnehmen müssen.  

Verfolgen Sie hier die USA-Reise des FC Bayern in unserem Liveticker.

sdm  

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