Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel

Rummenigge: "FCB und BVB Lokomotiven der Liga" 

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Mario Götze trifft am Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel auf seinen ehemaligen Verein Borussia Dortmund.

München - Bayern gegen Dortmund - das Duell hat trotz der BVB-Schwäche nicht an Stellenwert eingebüßt. Ein Mittagessen zwischen den Bossen wird es nicht geben. Marco Reus wird erneut zum Thema.

Karl-Heinz Rummenigge sieht die Dortmunder Borussia trotz deren Schwächephase am Ende der Saison in der Bundesliga-Spitzengruppe platziert. „Auch wenn der BVB jetzt ein paar Probleme in der Liga hatte: die aktuelle Tabellensituation ändert nichts am Stellenwert dieser Partie. Ich bin mir sicher, dass sich Dortmund auch in dieser Saison locker für die Champions League qualifizieren wird - und das ist auch wichtig“, sagte Vorstandschef Rummenigge im „Bayern-Magazin“ des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

„Der deutsche Fußball braucht stabile Mannschaften. Und auch, wenn die Verantwortlichen beider Clubs schon mal ein besseres Verhältnis zueinander hatten, sage ich voller Überzeugung: Ich habe großen Respekt vor Borussia Dortmund“, führte Rummenigge in dem Interview vor dem Bundesliga-Duell am Samstag (18.30 Uhr) aus. „Wir alle beim FC Bayern freuen uns darauf. Es treffen die zwei Teams aufeinander, die den deutschen Fußball in den vergangenen vier, fünf Jahren dominiert haben. 2013 haben wir gegeneinander im Finale der Champions League gespielt, im vergangenen Jahr das Pokalfinale. Ich sehe den BVB und den FC Bayern als Lokomotiven der Bundesliga.“

Rummenigge bekräftigte, dass es „kein gemeinsames Mittagessen mit den Verantwortlichen von Borussia Dortmund“ geben wird. „Ich habe derzeit auch keinen Kontakt mit der Führungsebene, aber es war ja zu lesen, dass der BVB das nicht mehr wünscht - und das akzeptieren wir dann auch“, sagte der Bayern-Boss.

Zurückhaltend äußerte sich Rummenigge beim Thema Marco Reus. Der Vorstandschef erinnerte daran, dass der Nationalspieler seinerzeit durch eine Klausel von Mönchengladbach nach Dortmund gewechselt war und erklärte grundsätzlich: „Wir müssen niemanden schwächen. Jeder Transfer hat exklusiv nur ein Ziel: Die Qualität unserer Mannschaft zu stärken.“ Angesprochen auf die Ausstiegsklausel von Reus sagte Rummenigge: „Die ist bekannt. Mehr möchte ich aus Respekt zu unserem Gegner aktuell nicht sagen.“

dpa

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