SSV Jahn Regensburg kommt ins Grünwalder Stadion

Kleinen Bayern wollen den Spitzenreiter ärgern

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Milos Pantovic darf wieder mitspielen. Er hat seine Rotsperre abgesessen.

FC Bayern München - Es hätte das Spiel des Jahres werden können. Am 31. Spieltag empfängt der FC Bayern München den SSV Jahn Regensburg. Eine Vorentscheidung im Kampf um Platz eins wäre hier möglich gewesen. Doch die Münchner blieben den Erwartungen weit zurück.

Der SSV Jahn Regensburg hingegen ist dagegen im Soll. Die Oberpfälzer stehen mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Vor kurzem konnten sie sich den direkten Konkurrenten Wacker Burghausen durch einen 1:0-Erfolg vom Hals halten. 

Der FC Bayern hat sich gegen die Reserve des FC Ingolstadt den Frust von der Seele geschossen. Die Schanzer wurden mit 4:0 besiegt. Daran will Coach Heiko Vogel anknüpfen. "Es gilt für uns, auf den starken Leistungen der letzten Wochen aufzubauen. Ich erwarte ein Spiel auf spielerisch gutem Niveau", so der Trainer auf der Homepage des Rekordmeisters.

Im Hinspiel gelang den Roten ein Unentschieden. Den Führungstreffer von Patrick Weihrauch konnte Oliver Hein in der Nachspielzeit ausgleichen. Besonders bitter war die Nachricht unter der Woche von Valentin Micheli. Der 18-Jährige hat einen Kreuzbandriss erlitten. Außerdem fehlen Fabian Benko, Riccardo Basta, Daniel Hägler und Sebastian Bösel. Bösel holte sich zusammen mit Milos Pantovic gegen Greuther Fürth die Rote Karte ab. Pantovic ist für die Partie gegen Jahn wieder spielberechtigt. 

Zu spät werden Kicker des Tabellenführers an der Grünwalder Straße nicht eintreffen, denn der Trainer kennt den Weg. Heiko Herrlich war bei der U17 des Rekordmeister zwei Jahre lang tätig. Seit der Winterpause hat er bei Regensburg die Zügel in der Hand und wird versuchen, dem ehemaligen Arbeitgeber das Leben so schwer wie möglich zu machen. Der Ex-Profi stapelt aber tief: "Vom Personal her sind wir nicht der Favorit", sagt Herrlich auf SSV-Jahn.de 

Der Trainer weiß, dass er gegen den FCB nicht viele Chancen bekommen wird. Allerdings zieht er auch etwas positives aus seiner Analyse: "Es ist ein Gegner, der uns entgegen kommt. Wir wollen uns den ersten Platz nicht mehr nehmen lassen."

Text: Andreas Knobloch

Quelle: fussball-vorort.de

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