Ausstiegsklausel

Holt Bayern dieses Barca-Juwel zum Schnäppchen-Preis?

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Barca-Spieler Munir (rechts) im Liga-Duell mit Carlos Gurpegi von Athletic Bilbao.

München - Sowohl der FC Bayern als auch PSG sollen an einem Barca-Megatalent interessiert sein. Reizvoll ist dabei nicht nur dessen Können, sondern auch die wohl relativ geringe Ablöse.

Munir El Haddadi - bekannt unter seinem Vornamen Munir - gilt als derzeit größter Senkrechtstarter der Primera Division. Der 19-jährige gebürtige Spanier mit marokkanischen Wurzeln spielt offiziell noch für die zweite Mannschaft des FC Barcelona, hat es aber zu zahlreichen Einsätzen bei den Barca-Profis geschafft. In drei von vier Spielen stand der Stürmer in der Startelf. In der Champions League durfte er kürzlich sogar von Beginn an gegen APOEL Nikosia ran. Vor wenigen Tagen debütierte Munir zudem in der spanischen Nationalmannschaft bei deren 5:1-Sieg gegen Mazedonien. Keine Frage: Der Bursche hat Talent. Und offenbar eine höchst attraktive Ausstiegsklausel beim FC Barcelona, die aktuell bei überschaubaren 12 Millionen Euro liegt. Laut dem französischen Sportmagazin "Le10sport" haben deswegen sowohl der FC Bayern als auch Paris Saint Germain und der FC Arsenal ein Auge auf ihn geworfen.

Was spricht für Munir beim FC Bayern? Vor allem dies: Als Stürmer, der aber im ganzen Offensivraum einsetzbar ist, scheint Munir ein Spieler ganz nach dem Geschmack von Bayern-Trainer Pep Guardiola zu sein.

Ausstiegsklausel für Munir könnte 35 Millionen werden

In Sachen Schnäppchen könnte der FC Barcelona den vermeintlichen Interessenten aber noch in die Suppe spucken: Indem der Verein ihn langfristig für die erste Mannschaft anmeldet. Dann würde seine Ausstiegsklausel angeblich auf 35 Millionen ansteigen, er müsste sich aber in der Barca-Offensive durchsetzen.

Laut "Le10sport" ist allerdings fraglich ob Munir das überhaupt will. Laut FIFA-Spielervermittler Francois Gallardo könnte Barca sein Juwel verlieren, weil Munir sich vom Verein nicht wirklich geliebt fühlt. So soll er einer von mehreren Spielern im "Fußvolk" sein, die mit ihrer Behandlung durch die Vereinsführung unzufrieden sind. Das französische Sportmagazin schlussfolgert: "Barca muss Munir in den kommenden Monaten verwöhnen." Sollte das nicht gelingen, dann könnte zu Beginn der nächsten Transferperiode vielleicht schon der FC Bayern mit einem gar nicht allzu dicken Scheck locken...

fro

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