Rekordmeister könnte zuschlagen

Gut für den FC Bayern? Neue Details zur Sané-Klausel

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Für welchen Klub spielt Leroy Sané in der kommenden Saison?

München - Sollte Leroy Sané den FC Schalke 04 erst im kommenden Jahr verlassen, ist die Ausstiegsklausel des 20-Jährigen nach "Sport Bild"-Informationen nicht so hoch, wie bisher vermutet worden ist.

Wohin geht die Reise von Leroy Sané in diesem Sommer? Fest steht: Der 20-Jährige hat den Verantwortlichen des FC Schalke 04 vor einigen Tagen mitgeteilt, den Verein noch in dieser Transferperiode verlassen zu wollen. Bisher war jedoch kein Klub bereit, die geforderte Ablösesumme von bis zu 60 Millionen Euro zu bezahlen.

Zwar hieß es schon im Januar, Manchester City würde bis zu 55 Millionen Euro für Sané bieten, doch noch immer ist keine Einigung, geschweige denn ein Vollzug vermeldet worden. Trainer Pep Guardiola sagte am Mittwoch am Rande des Testspiels gegen den FC Bayern München: "Schalke weiß um unser Interesse. Im Moment besteht noch ein großer Abstand zwischen Manchester City und Schalke." Doch der Katalane schob auch hinterher: "Aber das ist heute. Ich weiß nicht, was passieren wird die nächsten Wochen, die nächsten Monate. Aber in diesem Moment ist er Schalke-Spieler."

Scheint, als wäre die Situation zwischen den beiden Klubs momentan ziemlich festgefahren. Doch wie die Sport Bild berichtet, könnte nun wieder Bewegung in die Causa Sané kommen.

Leroy Sané: Ausstiegsklausel bei "nur" 34 Millionen Euro

Denn bisher war angenommen worden, dass der deutsche EM-Teilnehmer im Sommer 2017 für eine festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro gehen darf. Doch stattdessen soll Sané laut "Sport Bild" im kommenden Jahr eine Ausstiegsklausel in Höhe von 34 Millionen Euro besitzen.

Könnte dies möglicherweise auch den FC Bayern auf den Plan rufen? Schließlich hat Trainer Carlo Ancelotti nach dem Wechsel von Mario Götze zu Borussia Dortmund und der Verletzung von Arjen Robben derzeit zwei Optionen weniger in der Offensive. Doch dies beunruhigt den Italiener keineswegs, der bereits des Öfteren betont hat, mit dem aktuellen Kader zufrieden zu sein. Auch die Süddeutsche Zeitung geht nicht davon aus, dass Sané an die Isar wechseln wird, "zumindest nicht in diesem Sommer".

Ein Transfer im nächsten Jahr würde jedoch Sinn ergeben, zumal Arjen Robben (32) und Franck Ribéry (33) auch nicht jünger werden und Douglas Costa (25) nach einer furiosen Hinrunde in der zweiten Hälfte der Saison 2015/2016 ziemlich abgebaut hat.

Sollte Sané also ein weiteres Jahr in Königsblau auflaufen, könnte der deutsche Rekordmeister 2017 für 34 Millionen Euro zuschlagen und seinem Ex-Trainer Pep Guardiola das wohl begehrteste deutsche Fußball-Talent vor der Nase wegschnappen.

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sk

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