Bayern spekulierte auf Ausstiegsklausel

Bericht: Sané will sofort wechseln - und hat sich entschieden

München - Leroy Sané vom FC Schalke 04, an dem auch der FC Bayern interessiert ist, soll sich entschieden haben, Gelsenkirchen noch in diesem Sommer zu verlassen. Auch sein Ziel würde somit feststehen.

Leroy Sané vom FC Schalke 04 soll eine Entscheidung über seine Zukunft gefällt haben. Der 20-jährige Youngster, dessen Vertrag in Gelsenkirchen noch bis 2019 läuft, habe sich für einen sofortigen Wechsel entschieden, vermeldet die Bild am Donnerstag.

Leroy Sané will Schalke offenbar sofort verlassen.

Das hieße aber auch: Sané wird nicht zum FC Bayern wechseln. Der Rekordmeister hatte auf die Ausstiegsklausel spekuliert, die in Sanés Vertrag festgelegt wurde. Im Sommer 2017 hätte der Nationalspieler Schalke für eine festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro verlassen können. Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" am Mittwoch enthüllte, hätte Leroy Sané davon sogar vier Millionen Euro selbst erhalten. Aber mit dem Wunsch, sofort wechseln zu wollen, wäre der FC Bayern aus dem Rennen.

Sanés Ziel stattdessen: Manchester City - mit Trainer Pep Guardiola, der seinem Ex-Verein somit einen Strich durch die Rechnung machen würde. Schon im Januar hieß es, City würde bis zu 55 Millionen Euro für Sané bieten. Jetzt möchte er also tatsächlich zum Guardiola-Klub, soll sich mit dem Verein über einen Vierjahresvertrag einig sein.

Ein offizielles Angebot soll Manchester City zwar noch nicht abgegeben haben. Sollte ein solches in den kommenden Tagen aber bei Schalke-Manager Christian Heidel eintreffen und eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro genannt werden, wie im Frühjahr kolportiert, dürfte der Transfer über die Bühne gehen.

Die Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Heidel hatte bislang alles offengelassen. Trainer Markus Weinzierl betonte, dass er Sané gerne behalten wolle. Bei der Europameisterschaft in Frankreich stand Sané im Halbfinale gegen den Gastgeber (0:2) für 12 Minuten auf dem Platz.

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fw mit dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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