Erste Entscheidung offenbar gefallen

Reus: Nur zwei Klubs kommen in Frage

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Marco Reus beim Jubel zu seinem Treffer zum 1:0 in München.

München - Im Transferpoker um Marco Reus und einem möglichen Wechsel zum FC Bayern ist offenbar eine erste Entscheidung gefallen. Für den Spieler kommen demnach nur zwei Klubs in Frage.

Eigentlich haben sich jetzt schon alle beteiligten Personen zu einem möglichen Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern geäußert. In erster Linie Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, was wiederum zu Verstimmungen bei BVB-Chef Hans-Joachim Watzke führte. Dieser warf seinem Münchner Kollegen sogar Heuchelei vor. Und selbst Uli Hoeneß soll aus dem Gefängnis seine Einschätzung zum Thema Reus gegeben haben. Erst Bayerns-Sportvorstand Matthias Sammer nahm am Sonntag als Gast in der Sendung "Sky 90" etwas Schärfe aus der Diskussion und wollte sich gar nicht über den Spieler äußern.Vor dem Aufeinandertreffen der Bayern und Reus' aktuellen Klub Borussia Dortmund hatte sich der Spieler selbst bemüßigt gesehen, zu den vielen Gerüchten und Spekulationen um seine Person Stellung zu beiziehen. Andere Menschen würden sich offenbar mehr Gedanken um seine sportliche Zukunft machen als er selbst, ließ der Umworbene über seine Facebook-Seite wissen.

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Tatsächlich gelangte am Montag ein neuerliches Detail an die Öffentlichkeit. Wie der "Kicker" berichtet, werde sich der Spieler am Ende nur zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern entscheiden. Ein Wechsel zu einem ausländischen Spitzenklub sei für Reus kein Thema, wird laut des Berichts aus Dortmund kolportiert. Das Blatt will außerdem erfahren haben, mit welchen Summen man beim BVB den Spieler dazu bewegen möchte, seinen bis 2017 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Demnach wollen Watzke, Zorc und Co. ihrem Star einen Vertrag mit einem Jahressalär im sehr hohen einstelligen Millionenbereich anbieten. Hinzu sollen zehn Millionen Euro als Einmalzahlung kommen, womit Reus die 25-Millionen-Ausstiegsklausel in seinem derzeitigen Vertrag abgekauft werden soll.

Der Spieler hielt sich nach seinem Torjubel demonstrativ die Ohren zu.

Ein mehr als lukratives Angebot, das allerdings von den Bayern mit Sicherheit überboten werden könnte. Worauf die Borussen deshalb hoffen, ist die emotionale Verbindung von Reus zu seinem Herzensklub sowie zu seiner Geburtsstadt Dortmund. Dass dieses Band nach wie vor ein sehr enges ist, bewies Reus am Samstag nach seinem Führungstreffer. Beim Torjubel klopfte der Dortmunder mehrmals mit der Hand auf das BVB-Logo auf seiner Brust. Kurz darauf hielt er sich noch demonstrativ die Ohren zu. Ein Beleg, dass der Spieler sich derzeit offenbar wirklich noch nicht mit der Zeit nach dem nächsten Sommer beschäftigen möchte.

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Gregory Straub

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E-Mail:gregory.straub@tz.de

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