Nach jüngsten Spekulationen

Wechsel zum FC Bayern? Jetzt spricht Reus

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Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund hegt trotz seiner Ausstiegsklausel im Vertrag keine Gedanken an einen Wechsel im kommenden Jahr.

München - Wechselt nach Mario Götze und Robert Lewandowski auch Marco Reus zum FC Bayern? Zu dem heißen Gerücht hat sich der Dortmunder Superstar jetzt geäußert.

Marco Reus von Borussia Dortmund hegt derzeit keine Gedanken an einen Wechsel im kommenden Jahr. „Ich kann nur wiederholen, was ich schon häufiger geäußert habe: Ich bin echt glücklich, für den BVB zu spielen“, sagte der 25-Jährige im Interview mit dem Fachmagazin kicker.

„Mir ist es erst einmal wichtig, gesund zu werden. Dinge, die dann später einmal für mich relevant sein könnten, sind derzeit zweit- oder drittrangig“, ergänzte Reus, der nach der im letzten WM-Testspiel mit der Nationalmannschaft gegen Armenien (6:1) erlittenen Verletzung (Teilriss der vorderen Syndesmose und knöcherner Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite) für sein Comeback arbeitet.

Der BVB ist bestrebt, Reus die Ausstiegsklausel, nach der er 2015 für eine festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen Euro wechseln kann, abzukaufen. Reus versicherte, dass seine Zukunftsplanungen nicht vom Titelgewinn mit Dortmund abhängig seien. Er wolle möglichst schnell wieder fit werden, denn „wenn ich nicht Fußball spiele, kann ich keine Spiele gewinnen oder Titel holen“.

Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, Marco Reus könnte nach Mario Götze und Robert Lewandowski ebenfalls von Borussia Dortmund zum FC Bayern wechseln. 

Reus: Keine Bayern-Dominanz

Reus äußerte sich auch zu der Frage, ob der Bundesliga wegen der Bayern-Dominanz Langweile drohe. Der BVB-Star glaubt das nicht. "Ich sehe sechs, sieben Mannschaften auf einem sehr hohen Niveau. Wolfsburg ist stark einzuschätzen, Schalke wird gut sein, Leverkusen hat aufgerüstet, Gladbach darf man nicht vergessen, Stuttgart wird wieder besser abschneiden als im vergangenen Jahr. Und wir sind natürlich auch dabei", wird Reus vom kicker zitiert. "Es wird engere Spiele geben als bisher, die Fans können sich auf die nächste Saison freuen."

Zu seinem Comeback meinte Reus: „Ich steige erst wieder ein, wenn ich bei 100 Prozent bin, nur dann kann ich der Mannschaft wirklich helfen.“ In der Reha verlaufe bisher alles nach Plan, er sei dem Zeitplan sogar einen Tick voraus.

In dem Interview schilderte Reus darüber hinaus seine Gefühle nach dem vorzeitigen WM-Aus. „Wenn man einen Tag vor der geplanten Abreise nach Brasilien die Hiobsbotschaft erhält, dass man nicht mitfliegen kann, ist das sehr schmerzhaft. Wenn man dann noch sieht, wie die WM endet, tut es doppelt weh, dass ich nicht dabei sein konnte“, so Reus. So eine Enttäuschung sei schwer zu greifen: „Für mich ist ein Traum geplatzt.“

sid/ole

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Jochen Lehbrink

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