Diplomatischer Kontakt zwischen beiden Klubs

Dortmund soll "das erklärte Ziel" von Götze sein

Mario Götze zieht angeblich einem Wechsel ins Ausland die Rückkehr nach Dortmund vor.
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Mario Götze zieht angeblich einem Wechsel ins Ausland die Rückkehr nach Dortmund vor.

Dortmund/München - Neuigkeiten zu einer möglichen Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund. Angeblich haben sich die Bayern und der BVB über das Thema bereits ausgetauscht.

Die Gerüchte über eine Rückkehr von Mario Götze vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund haben neue Nahrung erhalten. Nachdem bereits in der vergangenen Woche über einen Wechsel des Weltmeisters an seine alte Wirkungsstätte spekuliert worden war, berichtet nun die Süddeutsche Zeitung über weitere Indizien, die einen Transfer wahrscheinlicher werden lassen. Nach Angaben des Blattes sei zum einen aus dem Umfeld Götzes verlautbart worden, dass bei einem Abschied aus München kein Wechsel ins Ausland, sondern die Rückkehr nach Dortmund das erklärte Ziel sei. 

Nicht nur der Spieler selbst soll sich mit diesem Gedankenspiel auseinandersetzen. Auch auf hoher Vereinsebene sei das Thema bereits erörtert worden - und zwar gemeinsam: Anlässlich des Bundesliga-Duells zwischen der Borussia und dem FC Bayern Anfang März (0:0) sei das Thema Götze zwischen den Funktionären beider Klubs "diplomatisch angeklungen", wie es in dem Bericht heißt. Vermutlich tauschte man sich also zum Thema Götze aus und steckte grob das jeweilige Interesse ab, das man an einer solch delikaten Operation hätte.

Mittlerweile sollen sich sogar viele Dortmund-Fans mit einer Rückkehr ihres ehemaligen Lieblings anfreunden können. Götze war nach seinem 37 Millionen Euro schweren Wechsel zu den Bayern im Jahr 2013 zur Persona non grata in Ostwestfalen geworden. Vor allem bei seiner ersten Rückkehr in den Signal Iduna Park, bei der Götze sogar einen Treffer für die Roten erzielte, war dem Mittelfeldspieler blanker Hass entgegen geschlagen. Dieser könnte jetzt bei vielen Dortmunder Anhängern verblichen sein - in diversen kleineren Fan-Foren regt sich mittlerweile angeblich ein "Pro-Götze"-Lager. Zu verlockend ist vermutlich die Aussicht auf eine BVB-Offensive bestehend aus Spielern wie Pierre-Emerick Aubameyang, Henrikh Mkhitaryan, Marco Reus und eben Götze.

Gregory Straub

Gregory Straub

E-Mail:gregory.straub@tz.de

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