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Götze: "Mannschaft steht hinter dem Trainer"

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Mario Götze
Mario Götze sieht sein erstes Jahr bei den Bayern durchaus positiv. © picture alliance / dpa

München - Bayern Münchens Jungstar Mario Götze hat die jüngste Kritik an Trainer Pep Guardiola zurückgewiesen.

Mario Götze ist zum Feind übergelaufen. Zumindest könnte man das befürchten, wenn man den neuen TV-Spot von Samsung sieht, in dem der Bayern-Wusler mit den Real-Größen Iker Casillas und Cristiano Ronaldo in ein und derselben Truppe kickt. Alles natürlich Show. In Wahrheit spielt Götze nach wie vor für Bayern München, Ronaldo und Casillas für Real Madrid - genau jenes Team, das den FCB neulich mit 1:0 und 4:0 aus der Königsklasse watschte.

Die negativen Stimmen kann Götze aber dennoch nicht verstehen. Bei einem Sponsorentermin sprach der 21-Jährige von einem „großartigen Jahr“ und fügte im Hinblick auf die Kritik in Richtung Pep Guardiola an: „Man verliert ein Spiel, scheidet aus - und schon wird alles in Frage gestellt. Das finde ich nicht in Ordnung. Wir stehen als Mannschaft hinter dem Trainer und seiner Philosophie.“ Götze weiter: „Man muss sich von dem Gedanken lösen, dass es nur feste Positionen gibt und man nur in eine Richtung laufen muss. Wichtig ist, dass man flexibel spielt und die Räume besetzt sind - gerade im Angriffsspiel. Danach muss man handeln. Ob falscher Neuner oder richtiger Zehner, ist mir dabei ehrlich gesagt egal.“

Finale gegen BVB als besonderer Kick

Blöd ist es nur, wenn man auf der Bank sitzt. Wie Götze zuletzt. Der Youngster allerdings sieht das alles etwas gelassener: „Gerade für mich als jungen Spieler ist es gar nicht so schlecht, wenn man nicht jedes Spiel machen muss - je nachdem wie die körperliche Verfassung ist.“ Am 17. Mai dürfte die wohl am Siedepunkt sein, schließlich geht es gegen den Ex-Verein im Berliner Pokalfinale gegen den Ex-Klub. Ein besonderer Kick, Herr Götze? „Natürlich, es geht ja gegen Borussia Dortmund“, gab er mit einem Grinsen zu, beschränkte sich in der Folge aber wieder brav auf die sportliche Komponente: „Es ist ein Finale, das wir gewinnen wollen. Aber es wird kein leichtes Spiel. Wir haben noch ein Spiel in der Bundesliga, um uns darauf vorzubereiten, und dann werden wir alles in die Waagschale werfen, um den Pokal zu gewinnen.“

Was, wenn man dieses Finale nun verliert und am Ende nur die Meisterschaft bleibt? Wäre es dann ein schlechtes Jahr? „Hätte, wenn und aber“, so Götze. Der Edeltechniker bleibt dabei: „Wir sind sehr früh deutscher Meister geworden und stehen im Pokalfinale - ein großartiges Jahr.“ Na dann...

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lop

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