Ratlosigkeit bei DFB-Verantworlichen

Warum diese Pfiffe gegen Götze?

Mario Götze saß gegen Irland 85 Minuten auf der Bank

Köln - Als Mario Götze beim Länderspiel gegen Irland eingewechselt wurde, gab es laute Pfiffe zu hören. Der Spieler wollte sich dazu nicht äußern, beim DFB ist man ratlos.

Als die Kölner Nacht zum Tag wurde, lag Mario Götze schon lange im Bett. Der Mittelfeldstar des FC Bayern zog sich nach dem Sieg über die Iren nicht für die Disco um, er zog sich auf sein Zimmer zurück. Denn schon am nächsten Morgen wollte er wieder etwas tun. Der 21-Jährige setzte trotz aller Freude und Euphorie über die gelungene Qualifikation sein persönliches Fitnessprogramm fort – genauso, wie es mit den sportlichen Verantwortlichen des FC Bayern abgesprochen war. Sein Wochenende bestand aus Fitness für Körper und Seele, neben den Übungseinheiten soll ein kurzer Besuch bei der Familie im 70 Kilometer entfernten Dortmund dazu gehört haben.

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Ein wenig guter Zuspruch dürfte wichtig gewesen sein. Schließlich lief der siegreiche Abend für ihn persönlich nicht ganz so gut ab. Erst musste er 85 Minuten auf einen Einsatz warten, dann gab es auch noch Pfiffe für ihn. Kein wirklich schöner Moment! Götze wollte sich nicht zu den Pfiffen äußern. Die Konzentration gilt dem Fitnessprogramm, sodass Götze bald schon auf dem Platz eine Antwort geben kann.

Warum die eigenen Fans den Super-Techniker so unfreundlich empfingen, konnten sich die Verantwortlichen indes auch nicht recht erklären. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sagte auf tz-Nachfrage: „Da muss man wohl die Pfeifenden fragen. Ich weiß auch nicht, ob da ein Bezug zu Dortmund und Bayern besteht, oder ob es an den letzten Aktualitäten liegt. Das kann ich nicht beurteilen.“

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Was er meint: Götze war zuletzt erneut mit Kleidungsstücken seines persönlichen Sponsors aufgetreten, nicht mit denen des DFB-Ausstatters. Ein echtes Reizthema! Mit den Pfiffen dürfte dies aber nicht zusammenhängen, eher mit der ersten Vermutung von Bierhoff. Denn die Unmutsbekundungen kamen aus den Reihen der DFB-Anhänger, die im Ruhrgebiet zu Hause sind, also auch aus Dortmund kommen. Sie nehmen Götze den Wechsel zum Rekordmeister noch immer übel.

Götze wird nun damit umgehen müssen. Vielleicht kann er schon in Schweden auf dem Platz zeigen, wie wichtig er für das deutsche Team ist. Dort dürfte er auch länger spielen als nur fünf Minuten, im Gegensatz zu seinen Mitspielern hat er ja auch keine Partynacht in den Gliedern.

mic.

Kommentare

Triple-BayernAntwort
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Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Was Zorc, Watzke und Klopp über das letzte Jahr veranstaltet haben, nicht nur bei Götze, hat ihnen den letzten Funken Glaubwürdigkeit gekostet. Ich jedenfalls nehme sie nicht mehr ernst. Einmal ein falscher Fuffzger, immer ein falscher Fuffzger.

Triple-BayernAntwort
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Wirklich?

Triple-BayernAntwort
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Qwetscht wieder mal mit Tatsachen umeinander?

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