DFB-Comeback möglich

Klose: Müller kann meinen Tor-Rekord brechen

Thomas Müller Miroslav Klose
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Gemeinsame Freude über eins von bislang zehn Müllerschen WM-Toren: Miroslav Klose (r.) feiert mit Thomas Müller dessen 1:0-Siegtreffer über die USA bei der WM 2014 in Brasilien.

Rom - Miroslav Klose macht sich Gedanken um die DFB-Auswahl. Er traut Thomas Müller zu, den Tor-Rekord bei Weltmeisterschaften zu knacken und steht in Kontakt mit Bundestrainer Joachim Löw.

Miroslav Klose fürchtet Thomas Müller. Zumindest wenn er an die Kaltschnäuzigkeit des Bayern-Profis vor dem Tor denkt. Denn der Routinier traut seinem früheren Teamkollegen durchaus zu, ihm den Titel als WM-Rekordtorschütze abzujagen. "Thomas könnte das schaffen. Er hat jetzt schon zehn WM-Tore. Wenn er gesund bleibt - und davon gehe ich aus - spielt er noch zwei Turniere. Thomas hat einen Torriecher“, erklärt Klose, der in vier Weltmeisterschaften 16 Treffer erzielte, in der Bild. Schmunzelnd moniert er: „Außerdem schießt er auch noch die Elfmeter, das durfte ich ja nie.“

Nach dem WM-Titel 2014 in Brasilien war Klose aus der DFB-Auswahl zurückgetreten. Doch so ganz hat er sich vom Trikot mit dem Adler auf der Brust noch nicht verabschiedet. Er telefoniere noch mit Bundestrainer Joachim Löw, „erst vor ein paar Wochen haben wir gesprochen“. Ein mögliches Comeback sei dabei zwar noch nicht besprochen worden und „im Moment kein Thema“ sei, so Klose, der aber auch sagte: „Man sollte ja niemals nie sagen.“

SMS-Frotzelei mit Schweinsteiger

Der 37-Jährige hat mit 71 Toren die meisten in der Nationalmannschaft erzielt und mit 137 die zweitmeisten Einsätze nach Lothar Matthäus (150) absolviert. Sein erstes Länderspiel bestritt Klose am 24. März  2001 in der WM-Quali gegen Albanien. Dazu steuerte er 15 Minuten nach seiner Einwechslung auch den 2:1-Siegtreffer bei.

Grundsätzlich sei er „froh, dass ich keine Verletzungen hatte zuletzt“, erläuterte der Stürmer, der seinen Vertrag bei Lazio Rom kürzlich bis 2016 verlängert hatte. „Aber zu meinem 37. Geburtstag neulich habe ich von Basti Schweinsteiger eine SMS bekommen - die fing an mit “Hallo, alter Knacker", erzählte er. Er habe geantwortet, "dass er schon bei Bayern gespielt hat, als ich noch als Zimmermann auf dem Dach stand. Meine Profi-Karriere hat ja erst mit 21 so richtig begonnen. Deshalb darf ich jetzt auch noch ein bisschen länger spielen.“

SID/mol

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