Youngster verlässt den FC Bayern

Weiser begründet seinen Wechsel zu Hertha BSC

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Die Zeit beim FC Bayern ist beendet: Mitchell Weiser kehrt dem Rekordmeister den Rücken und schließt sich Hertha BSC an. 

Berlin - Spekulationen um die Zukunft von Mitchell Weiser gibt es seit Wochen. Nun ist der Transfer fix und der Youngster erklärt, warum er den FC Bayern in Richtung Berlin verlässt.

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Flügelspieler Mitchell Weiser vom Rekordmeister Bayern München ablösefrei verpflichtet. Der 21-Jährige ist der erste Neuzugang des Hauptstadtklubs zur neuen Saison und erhielt einen Vertrag bis 2018.

„Mitchell Weiser ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der mit viel Tempo auf beiden Seiten unterwegs ist. Er ist sowohl offensiv wie defensiv einsetzbar und passt so genau in unser Anforderungsprofil“, sagte Herthas Manager Michael Preetz über den gebürtigen Troisdorfer, der mit den Münchnern dreimal deutscher Meister, zweimal Pokalsieger und einmal Klubweltmeister wurde.

„Hertha BSC hat sich schon sehr früh um mich bemüht, der Klub ist für mich eine sehr spannende Herausforderung“, sagte der 1,76 m große Weiser. Bereits 2013 hatten die Berliner bei Weiser angefragt, damals allerdings ohne Erfolg.

Klare Leistungssteigerung in letzter Bayern-Saison

Weiser war 2012 vom 1. FC Köln zu den Bayern gewechselt und absolvierte für den deutschen Meister 16 Bundesligaeinsätze (ein Tor). Zwischenzeitlich war der technisch beschlagene Außenbahnspieler von den Münchnern an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Beim DFB durchlief Weiser fast alle Jugendnationalteams.

In der abgelaufenen Spielzeit zeigte Weiser am Saisonende eine klare Leistungssteigerung. Der 21-Jährige wurde in den letzten sieben Begegnungen von Trainer Pep Guardiola durchgehend eingesetzt. Insgesamt kam er auf ein Tor und vier Vorlagen.

Weiterhin Interesse soll Hertha auch an dem ungarischen Flügelspieler Balazs Dzsudzsak haben. Der 28-Jährige spielt für Dynamo Moskau und soll einen guten Draht zu Ungarns Nationalcoach Pal Dardai haben, in Personalunion auch Hertha-Trainer. Dzsudzsak schoss in 69 Länderspielen 16 Tore.

sid

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