Nach schwieriger Phase

Neuer: "Im Moment gibt es nichts zu klagen"

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Manuel Neuer

Rom - Nach dem 7:1-Kantersieg gegen den AS Rom zeigt sich Bayerns Torwart Manuel Neuer mehr als entspannt - und freut sich auf den Papst.

Manuel Neuer, kamen bei Ihnen Erinnerungen an das WM-Halbfinale gegen Brasilien auf?

Manuel Neuer: „Ich habe nicht an Brasilien gedacht. Es waren aber beides tolle Spiele und tolle Abende.“

In der zweiten Halbzeit hatten Sie noch einiges zu tun... 

Neuer: „Wenn man zur Pause 5:0 führt, gehört das dazu. Wir waren ein bisschen fahrlässig. Aber das ist bei so einem Spielstand ganz normal. Da haben sich die Römer etwas mehr gewehrt und wollten ihren Fans noch etwas zeigen.“

Wer soll diesen FC Bayern überhaupt stoppen?

Neuer: „Das kann immer passieren. Wir dürfen uns nicht zu sicher sein. Aber wir haben jetzt schon ein großes Selbstvertrauen. Wenn wir wie in Rom ein frühes Tor erzielen und dann sogar noch nachlegen, dann wird es schwer gegen uns. Aber wir müssen uns auch weiter alles erarbeiten. Wir dürfen uns nicht ausruhen, auch wenn wir stolz und zufrieden sein können.“

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Haben Sie nach der WM damit gerechnet, dass es so gut läuft?

Neuer: „Wir hatten zu Beginn der Saison eine schwierige Phase. Jetzt kommt der ein oder andere wieder zurück. Dadurch können wir mehr rotieren. Im Moment gibt es nichts zu klagen - aber die Saison ist noch lang.“

Schon am Sonntag kommt es in der Liga gegen Gladbach zum Spitzenspiel. Wie schätzen Sie die Borussia ein?

Neuer: „Das ist eine gute Mannschaft mit einem gewieften Trainer. Das überrascht mich nicht, dass sie da oben stehen.“

Was bedeutet Ihnen der Besuch bei Papst Franziskus?

Neuer: „Das ist für uns alle ein besonderer Moment. Das vergisst man sein Leben nicht. Ich habe den Papst auf Schalke schon einmal im Stadion erlebt, aber jetzt bin ich ein bisschen näher dran.“

SID

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