Wechsel zum FC Barcelona

Neymar: Bayern-Interesse ließ ihn zögern

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Neymar unterschrieb beim FC Barcelona bis 2018.

München - Mega-Talent Neymar wechselt im Sommer zum FC Barcelona. Auch der FC Bayern war interessiert - und ließ den Brasilianer bei seiner Entscheidungsfindung zögern.

Nach monatelangem Hickhack kam es am vergangenen Sonntag zur Entscheidung: Neymar wechselt vom FC Santos zum FC Barcelona: Gesamtpaket des Transfers: rund 56 Millionen Euro. Laut Barca-Trainer Tito Vilanova entschied sich der 21-Jährige mit seinem Wechsel nach Katalonien "für ein sportliches und kein finanzielles Projekt." Angeblich soll Real Madrid wesentlich mehr Geld geboten haben, laut der in Barcelona erscheinenden Zeitung "Sport" kam das beste aller Angebote vom FC Chelsea.

Doch wenn es überhaupt einen Verein gab, der neben Barca für Neymar in Frage gekommen wäre, dann war das der FC Bayern. Das hatte der brasilianische Nationalspieler bereits Anfang Februar angedeutet, als er sagte: „Das ist ein großer Verein mit Spielern von außergewöhnlicher Qualität. Ich könnte mir Bayern München durchaus vorstellen. Es gibt jetzt nichts, was dagegen spricht."

Offenbar steckte hinter diesen Worten mehr als bloße Schmeichelei. Neymars Vater Neymar da Silva Santos gab jetzt gegenüber der brasilianischen Sport-Webseite "GloboEsporte" zu, dass das Interesse der Bayern seinen Sohn zögern ließ, ob er wirklich zu Barcelona wechseln sollte. "Bei Bayern wird Guardiola sein. Für Neymar wäre es eine tolle Sache gewesen, unter Pep zu trainieren und zu spielen, weil die Entwicklungsmöglichkeiten unter diesem Trainer enorm gewesen wären."

Letztendlich nahm der Spieler aber das Angebot des FC Barcelona an. "Es spielt auch eine Rolle, welchen Fußball eine Mannschaft spielt, wie das Klima in der Stadt ist. Auch diese Dinge zählen. Er hat auf sein Herz gehört und sich für Barca entschieden."

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Die Bayern dürften es verschmerzen, wo sie sich doch im Prinzip schon lange von der Idee verabschiedet hatten, Spieler direkt aus Südamerika zu verpflichten. Neymar muss sich nun erst einmal auf europäischem Fußball-Terrain beweisen - die Bayern können sich das entspannt aus der Ferne ansehen.

wi

Gregory Straub

Gregory Straub

E-Mail:gregory.straub@tz.de

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