Wer sind mögliche Nachfolger?

Bei Pep-Aus: Ancelotti statt Kloppo?

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Pep Guardiola und Carlo Ancelotti (r.).

München - Jürgen Klopp wurde in den Medien oft als möglicher Nachfolger von Pep Guardiola gehandelt, sollte er seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern. Doch der ist jetzt in Liverpool. Nun gibt es andere Namen - wie den des ehemaligen Real-Trainers.

Es ist die Geschichte, die Fußball-Deutschland die ganze Woche über beschäftigt hat: Das Engagement von Jürgen Klopp beim FC Liverpool. Auch beim und rund um den FC Bayern wird diese Nachricht vernommen, möglicherweise mit noch größerem Interesse als anderswo. Denn bislang galt auch: Sollte Pep Guardiola seinen im Sommer 2016 auslaufenden Vertrag bei den Roten nicht verlängern, wäre Jürgen Klopp ein ganz heißer Kandidat auf die Nachfolge gewesen. Diese Option ist nun dahin.

Klopp ist raus - wer ist ein möglicher Kandidat?

Wer bleibt? Als internationaler Toptrainer hält sich der Italiener Carlo Ancelotti bis zum Sommer die Zeit frei. Er hat bereits bei Real Madrid, Paris SG, dem FC Chelsea, dem AC Mailand und Juventus Turin gearbeitet und dreimal die Champions League gewonnen. Eine Vita, die wie für den deutschen Rekordmeister gemacht scheint. Hinzu kommt: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat seit seiner Zeit bei Inter Mailand eine gewisse Italien-Vorliebe.

Rummenigge ist aber auch ein Fan von Lucien Favre. Zwischen 1987 und 1989 lief das Offensiv-Duo gemeinsam für Servette Genf auf. Auf Auswärtstouren teilten sie das Zimmer, der Kontakt ist nie abgebrochen. "Favre ist mir fast auf die Nerven gegangen, weil er immer nur über Fußball reden wollte", frotzelte Bayerns Vorstands-Boss einst. Der Schweizer, der zuletzt bei Borussia Mönchengladbach trotz Job-Garantie zurücktrat, gilt zwar als schwieriger Typ, der schon öfter an Rücktritt gedacht hatte. Aber fachlich gehört er zweifelsfrei zu den besten seiner Zunft.

Mourinho an der Säbener? Wohl eher unwahrscheinlich

Auch wenn ein Kollege das wohl anders sehen dürfte. "Niemand ist besser als ich", sagte kürzlich Jose Mourinho. An Selbstvertrauen mangelt es dem Teammanager des FC Chelsea gewiss nicht - trotz des schlechtesten Saisonstarts der "Blues" seit 37 Jahren. Allerdings spricht der Portugiese kein Deutsch, und die Engländer stehen trotz des verpatzten Beginns hinter "The Special one". Ohnehin ist es fraglich, ob sich der FCB mit Mourinho und seiner streitbaren Art einen Gefallen tun würde.

Dass auch Massimiliano Allegri Champions League kann, hat er erst im vergangenen Jahr bewiesen. Mit Juventus Turin erreichte er das Finale der Königsklasse, das die "Alte Dame" mit 1:3 gegen den FC Barcelona verlor, sicherte sich dafür aber den Meister-Titel sowie den Pokal. 2010/11 wurde er in seinem ersten Jahr beim AC Mailand ebenfalls Meister und trainierte dort Stars wie Zlatan Ibrahimovic. Allerdings dürfte der Italiener - wenn überhaupt - nur Außenseiterchancen auf ein Engagement an der Säbener Straße haben.

Am liebsten wäre es den Bayern-Bossen und -Fans allerdings sicherlich, wenn Pep Guardiola seinen Vertrag an der Säbener über 2016 hinaus und möglichst langfristig verlängern würde. 

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