Nord-Süd-Schlager

Guardiola: Kein Interesse an Sticheleien der Bosse

Bayern-Trainer Pep Guardiola konzentriert sich lieber auf den Fußball. Foto: Andreas Gebert
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Bayern-Trainer Pep Guardiola konzentriert sich lieber auf den Fußball. 

München - Pep Guardiola mag sich vor dem Nord-Süd-Duell des FC Bayern bei Werder Bremen nicht mit dem Zoff der Club-Bosse befassen.

"Das Thema interessiert mich nicht. Ich bin Trainer, spreche über Taktik und Fußball", sagte der Coach der Münchner. "Ich bin fokussiert auf meine Mannschaft. Matthias Sammer hat von Anfang an diesen Verein, diese Spieler verteidigt. Das hat er immer gemacht und wird er auch in Zukunft machen."

Werder-Sportchef Thomas Eichin hatte einen Bonus der Bayern bei den Schiedsrichter-Entscheidungen beklagt. Sportvorstand Sammer und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge rügten den Bremer dafür mit scharfen Worten. Klar ist vor dem Anpfiff auf jeden Fall: Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer wird im Fokus stehen.

Guardiola bedauert vor der Partie in Bremen den Ausfall der angeschlagenen Flügelstars Franck Ribéry (Sprunggelenk) und Arjen Robben (Nerv eingeklemmt). "Wir verlieren die Qualität im Eins gegen Eins ohne Franck und ohne Arjen", erklärte der spanische Coach. Von seiner Spielidee werde er nicht abweichen, aber seine Taktik werde er variieren müssen.

Eine Beorderung des lange verletzten Philipp Lahm in die Startelf schloss Guardiola aus. Wenn, dann spiele der Kapitän nur "wenige, wenige Minuten".

dpa

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