Start der englischen Wochen

Guardiola lässt keine Ausreden gelten

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Trotz personeller Sorgen sieht Trainer Pep Guardiola den FC Bayern gerüstet für die englischen Wochen.

München - Mit vielen Verletzten und Angeschlagenen geht der FC Bayern in die englischen Wochen. Die Personalprobleme will Trainer Pep Guardiola aber nicht als Ausrede gelten lassen.

Bundesliga. Champions League. Sieben Spiele in 22 Tagen. Für den FC Bayern kommt es ab Samstag knüppeldick. Das straffe Programm mit drei englischen Wochen nacheinander müssen auch die drei anderen deutschen Teilnehmer an der Champions League absolvieren, die Münchner aber beginnen es mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky) wegen zahlreicher personeller Probleme unter erschwerten Bedingungen.

„Dieser Monat ist wichtig“, betonte Trainer Pep Guardiola am Freitag. Dieser Monat sind tatsächlich nur gut drei Wochen, doch nach dem Heimspiel gegen die in München regelmäßig sieglosen Schwaben folgt nur wenige Tage später der Auftakt in der europäischen Königsklasse gegen Manchester City (Mittwoch, 20.45 Uhr/ZDF und Sky). Und Guardiola weiß: Er wird mit Sicherheit auch gegen den englischen Meister nicht seine beste Mannschaft aufbieten können.

Einsätze von Robben und Alonso unsicher

Nach eigener Auskunft spricht Guardiola täglich mit Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt. Am Freitag aber konnte er trotzdem nicht sagen, ob die zuletzt angeschlagenen Arjen Robben und Xabi Alonso schon am Samstag zu Verfügung stehen werden. Franck Ribery, ließ Guardiola durchblicken, werde wohl spielen können. Neuzugang Mehdi Benatia, ergänzte er, brauche dagegen noch Zeit. Gleiches gilt für Rafinha. Bastian Schweinsteiger, Javi Martinez und Thiago fallen ohnehin noch länger aus.

„Um eine sehr gute Mannschaft zu sein, brauchen wir diese Spieler“, betonte Guardiola. Er freut sich auf den Tag, an dem großes Gedränge auf dem Trainingsplatz herrschen wird: „Es ist besser mit dem ganzen Kader, dann müssen die Spieler untereinander kämpfen.“ Bis dieser Tag kommt, muss er mit dem leben, was er hat. Guardiola betont allerdings auch: Dass wichtige Profis fehlen, werde „keine Ausrede sein“. Denn: Die Spieler, die spielen können, „sind bereit“.

Keine Einsatzgarantie für Ribery

Bereit ist auch der VfB Stuttgart - bereit für eine Sensation. „Wir fahren dahin und sind gewillt zu gewinnen, weil die Bayern noch nicht ganz top-fit sind“, hat Trainer Armin Veh gesagt. „Ich hoffe, das wird nicht passieren“, entgegnete Guardiola, denn „ja, normalerweise kann am Anfang der Saison alles passieren“. Aber, und darauf legt der Münchner Trainer großen Wert: „Ich vertraue den Spielern, die fit sind.“

Ribery versicherte in den vergangenen Tagen bereits, dass er fit sei. Eine Einsatzgarantie aber wollte ihm Guardiola deswegen nicht geben. „Ribery hat in drei Monaten vielleicht ein Spiel gespielt“, sagte der Trainer, „aber wir sind sehr zufrieden. Er hat in den letzten zehn Tagen sehr gut trainiert, fast ohne Schmerzen.“ Heißt: Sollte der gute Eindruck auch am Samstag Bestand haben, wird der Franzose wohl auflaufen.

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Guardiola jedenfalls will sich trotz der zahlreichen Unabwägbarkeiten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Drei englische Wochen nacheinander - kein Problem, behauptet er: „In meinen fünf Jahren als Trainer war das bislang immer so. Ich bin bereit für diese 22 Tage.“

SID 

Pep Guardiola: "Das einzige Problem ist, ..." - Die wichtigsten PK-Aussagen zum Nachlesen im Ticker.

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