Medizinchek bestanden

Reina mit klarer Ansage: "Will Manuel hart antreiben"

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Pepe Reina wird beim FC Bayern einen Vertrag bis 2018 unterschreiben.

München - Der Wechsel von Spaniens Nationalkeeper Pepe Reina zum FC Bayern ist quasi perfekt. Der 31-Jährige absolvierte am Donnerstag den Medizincheck.

Reina wird am Freitag einen Dreijahresvertrag unterschreiben. „Ich bin sehr glücklich, zu einem der größten Vereine auf der Welt zu kommen“, sagte Reina. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge meinte: „Pep Guardiola wollte einen Torhüter, der ähnlich wie Manuel Neuer auch mitspielen kann. Es ist nicht selbstverständlich, einen Mann mit dieser Erfahrung und dieser Qualität zu finden, der bereit ist, sich als Nummer zwei einzureihen.“

Nach dem bestandenem Medizincheck freut sich Bayern-Neuzugang Pepe Reina auf seine große Herausforderung als Ersatz hinter Welttorhüter Manuel Neuer. "Ich bin gekommen, weil ich so viele Titel wie möglich gewinnen will", sagte Reina auf der Vereinshomepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Ich will gewinnen, hart arbeiten und Manuel so hart antreiben, wie ich kann. Und ich will dem Team helfen, wann immer es nötig ist."

Jose Manuel „Pepe“ Reina, der mit Spanien 2010 Weltmeister sowie 2008 und 2012 Europameister wurde, kommt vom FC Liverpool, der ihn zuletzt an den SSC Neapel ausgeliehen hatte. Er wird hinter Nationalkeeper Manuel Neuer künftig die Nummer zwei bei den Bayern sein. Als dritten Keeper haben die Münchner noch Tom Starke im Kader.

"Wir wollten noch einmal ein Stück an Qualität zulegen für den Fall der Fälle", sagte Rummenigge und erinnerte an die Vorsaison, in der die Bayern Verletzungen von Neuer und Ersatzmann Tom Starke hinnehmen mussten.

Reina, der zuletzt vom FC Liverpool an den SSC Neapel ausgeliehen war, freut sich "riesig, meine neuen Kollegen kennenzulernen und mit ihnen zusammen zu arbeiten". Pünktlich zur offiziellen Saison-Eröffnung am Samstag ist der 31-Jährige da - und auch die Post-WM-Urlauber wollen Vollgas geben. In den kommenden Tagen "fängt alles richtig an", erklärte Robben. "Wir müssen sofort in einen guten Trainingsrhythmus kommen."

SID/dpa

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