Der Plan für die Petersen-Zukunft

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Nils Petersen wechselte im Sommer aus Cottbus nach München

München - Was wird aus Nils Petersen? In der kommenden Saison könnte der talentierte Angreifer noch weiter im Abseits landen. Sein Berater schildert den Plan.

Acht Einsätze in der Bundesliga (zwei Tore), dazu vier in der Champions League und der Qualifikation (kein Tor) sowie einen im DFB-Pokal (zwei Tore). Mit einer solchen bisherigen Saisonbilanz wäre wohl mancher Spieler beim FC Bayern unzufrieden - nicht so Nils Petersen. "Es gibt eigentlich keine Enttäuschung bei dem Thema", erklärt sein Berater Lars-Wilhelm Baumgarten.

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Dass der Kicker am Montag den Stürmer mit dem 1. FC Nürnberg in Verbindung bringt, ist verständlich, aber etwas verfrüht. Sein Berater erklärt den Plan: "Nils und ich werden uns zusammensetzen und eine interne Analyse machen. Wenn wir Klarheit haben, werden wit mit dem FC Bayern zusammenkommen. So war es auch klar besprochen." Man werde sich erst Ende Mai oder Anfang Juni mit dem Thema beschäftigen. "Vor dem Saisonfinale und dem Champions-League-Finale wird es keine Gespräche geben."

Petersen gibt sich bescheiden. Nach seinem Wechsel vom Zweitligisten Energie Cottbus nach München hatte er gar nicht erwartet, an Sturmführer Mario Gomez vorbeizuziehen und stattdessen mit der Rolle als Ergänzungsspieler gerechnet. Nach eienm Jahr sollte Bilanz gezogen werden. "Es war von Anfang an der Deal, und es war auch mit Jupp Heynckes und Christian Nerlinger so besprochen, dass man abwartet, wie das erste Jahr sich entwickelt", erklärt Berater Baumgarten.

In der kommenden Saison dürfte es nicht leichter werden für Petersen. Zwar entwickelt sich der 23-Jährige weiter, doch Präsident Uli Hoeneß hat schon eine neue "Sturm-Bombe" für die kommende Spielzeit angekündigt.

Eine Flucht aus München nach einem Jahr per festem Wechsel steht für Petersen nicht zur Debatte, eine Ausleihe aber durchaus. Das Interesse aus Nürnberg will Berater Baumgarten nicht kommentieren. "Es gibt immer Anfragen für solche Spieler." Neben dem 1. FC Nürnberg ist nach tz-online-Informationen auch der Hamburger SV interessiert. Doch anders als der FCN dürfte sich der HSV mit einer Leihe ohne Kaufoption wohl nur ungern zufrieden geben.

al.

Petersens Liebste und die anderen FCB-Spielerfrauen

Strec

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