Poldi im Glück - "Mein kleiner Louis soll noch Geschwister bekommen"

Grund zur Freude hat Poldi derzeit reichlich.

Wenn Lukas Podolski einen Anruf oder eine SMS erhält, dann lächelt er beim Blick auf sein Handy immer besonders glücklich.

Auf dem Display ist sein Sohn Louis zu sehen. Der kleine Wonneproppen, gerade mal neun Wochen alt, trägt einen Strampler mit Deutschland-Schriftzug und ballt die Faust. „Da feiert er ein Tor von uns“, sagt Poldi und strahlt.

Es war der 14. April, der das Leben von Podolski änderte. Seine Freundin Monika (22) brachte Sohn Louis zur Welt – ein Wunsch-Kind. „Wir wollten unbedingt ein Baby“, sagt Poldi. Da war es für ihn selbstverständlich, bei der Geburt dabei gewesen zu sein. „Ich habe sogar die Nabelschnur durchgetrennt“, sagt er stolz. In seinem bisherigen Leben hat der Nationalstürmer schon viele emotionale Momente erlebt. Aber nichts war so intensiv wie jener Abend am 14. April. „Das war ganz besonders. Das war das Beste überhaupt bisher.“ Am Freitag konnte Poldi seine Lieblinge endlich wieder in die Arme nehmen. Monika ist mit dem Stammhalter in Ascona angekommen – bis Dienstag ist die Poldi-Familie am Lago Maggiore komplett. „Ich habe mich sehr gefreut, sie wieder zu sehen. Louis ist in den letzten zwei, drei Wochen ein bisschen dicker geworden.“

Lesen Sie auch:

Lukas Podolski im tz-Interview: Bayern vertraut mir nicht

Am Mittwoch wird der „kleine Prinz“ während des Halbfinales wieder in Bergheim auf dem Schoß seiner Mutter sitzen. „Monika zieht ihm zu den Spielen immer den Deutschland-Strampler an. Sie sagt, er wäre bisher noch bei keinem Spiel eingeschlafen.“

Familienmensch Podolski. Noch immer bewegen ihn auch die Szenen vom Polen-Spiel. Dass er, der gebürtige Pole, zwei Tore geschossen hat, und anschließend seinen Vater Waldemar im Stadion in den Arm nehmen konnte, hat ihn begeistert. „Man kann stolz sein, so einen Vater zu haben“, sagt Podolski. „Er hat mich als Kind immer zum Training gefahren, meine Schuhe präpariert. Er hat alles für mich getan.“

Papa und Opa Waldemar kann sich übrigens auf weitere Enkel freuen. „Ein, zwei sollen es noch sein“, sagt Lukas. Angst vor der Verantwortung in seinem jungen Alter hat er nicht. „Man wird etwas ruhiger und entspannter als Vater. Aber ich möchte später auch noch was mit meinen Kindern unternehmen. Deshalb fühle ich mich auch nicht zu jung für diese Aufgabe.“

lw, ms

Quelle: tz

Kommentare

Kommentar verfassen