Verleihung des Ballon d'Or 2015

Weltfußballer: Robben zweifelt an Neuers Chancen

+
Manuel Neuer hat in den Augen von Arjen Robben nur kleine Chancen gewählt zu werden.

Doha/Zürich - Arjen Robben sieht nur geringe Chancen für seinen Teamkollegen Manuel Neuer vom FC Bayern München bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

Update vom 12. Januar: Wird Manuel Neuer nach seiner Wahl zum "Welttorhüter" auch noch "Weltfußballer"? Wir verraten Ihnen, wo Sie die Gala in Zürich im TV und Live-Stream miterleben können.

„Die Entscheidung wird von Australien über Afrika bis Amerika getroffen - es ist für Manuel ein kleiner Nachteil, dass Messi und Ronaldo zwei Marken sind, zwei Weltmarken sogar“, sagte der Niederländer der „Bild“-Zeitung (Montag).

In Zürich wird am Montagabend (18.30 Uhr) der Weltfußballer 2014 gekürt. Weltmeister Neuer steht neben dem portugiesischen Vorjahressieger Cristiano Ronaldo von Real Madrid und dem Argentinier Lionel Messi in der Endauswahl. „Es ist schon allein ein Sieg für Manuel, mit Messi und Ronaldo auf Augenhöhe zu sein“, meinte Robben. „Er ist der Wahnsinn. Er hätte es verdient.“

Alle Weltfußballer seit 1982

Alle Weltfußballer seit 1982

Neuer könnte bei der FIFA-Gala als erster Torwart überhaupt und als zweiter deutscher Fußballer nach Lothar Matthäus (1991) die Wahl gewinnen. „Ich werde den Abend genießen“, hatte Neuer unabhängig vom Verlauf angekündigt. „Favorit bin ich sicher nicht.“

Robben begleitet Neuer auf der Reise aus dem Trainingslager des Rekordmeisters in Doha nach Zürich. Der Offensivspieler hat ebenso wie der verletzte Bayern-Kapitän Philipp Lahm, der aus München anreist, beste Aussichten auf die Wahl in die Weltauswahl 2014.

dpa

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
Ticker: Thiago vergleicht sich mit einem Auto - Boateng fällt aus
Ticker: Thiago vergleicht sich mit einem Auto - Boateng fällt aus
Vidal nach FCB-Kritik: „Niemand hat mich gezwungen“
Vidal nach FCB-Kritik: „Niemand hat mich gezwungen“
Nicht nur Mainz macht ihm Spaß: Lewy lobt das neue System
Nicht nur Mainz macht ihm Spaß: Lewy lobt das neue System

Kommentare