"Pep hat mich besser gemacht"

Lewandowski vermutet: Darum kommt Hummels zum FC Bayern

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Robert Lewandowski (r.) und Mats Hummels werden künftig zusammen beim FC Bayern spielen.

München - Das Duell Lewandowski gegen Hummels wird es nach dieser Saison nicht mehr geben. Der polnische Angreifer findet das gut und hat eine Vermutung, warum der BVB-Kapitän nach München wechselt.

Vier Jahre lang haben Mats Hummels und Robert Lewandowski schon zusammen gespielt. Im Sommer sind sie wieder vereint. Nur dieses Mal beim FC Bayern. Der Pole weiß, welche Qualitäten der BVB-Kapitän nach München bringt. "Er kann super Pässe nach vorne spielen. Wenn Mats und Jerome zusammenspielen, kann das auch für die Offensivspieler richtig gut werden", sagt Lewandowski im Interview mit Goal.com.

Besonders auf die Diagonalpässe der beiden Weltmeister freut sich Lewy. Der Goalgetter hat auch eine Vermutung, warum Hummels zum FCB zurückkehrt. "Ich denke, Mats will jetzt einfach Titel gewinnen", sagt er. Beim BVB wartet Hummels bereits seit vier Jahren auf einen Triumph.

In dieser Zeit hat der FC Bayern richtig abgesahnt. Auch dank Pep Guardiola. Der Spanier verlässt allerdings den deutschen Rekordmeister in Richtung Manchester. Lewandowski betont, dass er von Guardiola sehr viel gelernt habe. "Gerade am Anfang habe ich viele Male mit Pep gesprochen, um seine Taktik und seine Auffassung vom Fußball zu verstehen", sagt er. Da viele Gegner tief stehen, sei es seine Aufgabe "ein, zwei Verteidiger zu binden" und damit schaffe er Freiräume für seine Mitspieler.

Lewy freut sich auf Ancelotti

Doch auch im Spiel mit dem Ball hat er sich verbessert. "Das passiert beim Training mit Pep automatisch", berichtet Lewandowski. "Wenn du dir im Nachhinein ein Spiel anschaust, sagst du: Wow!" Man sehe dann genau in diesen Momenten, welche Kleinigkeiten man besser mache. Doch Guardiolas Zeit beim FC Bayern ist fast vorbei.

Lewandowski ist schon gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Carlo Ancelotti. "Noch hatte ich keinen Kontakt zu ihm", sagt er. "Ich weiß aber, dass er ein super Trainer und ein super Typ ist. Carlo hat schon große Mannschaften trainiert und viele Titel gewonnen." Das soll der Italiener künftig auch beim FC Bayern fortsetzen. Allerdings ist sich Lewandowski sicher, dass die Münchner künftig etwas taktisch anders spielen werden.

Doch ehe es soweit ist, steht für den FC Bayern das letzte große Spiel unter Guardiola an: das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Sein direkter Gegenspieler wird dann - wie bei der Europameisterschaft - Mats Hummels sein. Wohl zum letzten Mal.

Bilder: So war's auf der Meisterfeier im Postpalast

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