Ruffier: "Der FC Bayern beobachtet mich"

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Stéphane Ruffier hat mehrere Top-Vereine auf sich aufmerksam gemacht

München - Der Nachfolger von Jörg Butt zwischen den Bayern-Pfosten könnte nun doch nicht Manuel Neuer heißen - sondern Stéphane Ruffier.

Eigentlich hatten die Bayern klargestellt, dass die deutsche Nummer 1 Manuel Neuer ihre Nummer 1 für den Posten als Nummer 1 ist. Doch nachdem der Nationalkeeper schwerlich von Schalke loszueisen ist, bastelt man offensichtlich an einem Plan B.

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Für die nächste Saison ist Jörg Butt noch als Stammtorwart eingeplant. Danach soll er Jugendkoordinator beim deutschen Rekordmeister werden. Seinen Platz zwischen den Pfosten könnte dann Stéphane Ruffier einnehmen. Im Interview mit L'Équipe sagt der 23-jährige Franzose: "Ich weiß, dass Juve und Bayern mich beobachtet haben. Man hat mir davon erzählt. Es gab auch Kontakte mit meinem Berater, um meine Situation auszuloten, aber das hatte noch keine Folgen." Ruffier weiter: "Ich weiß auch, dass Barcelona mich im Spiel gegen Montpellier beobachtet hat. Auch italienische Clubs sind gekommen. Das macht mich glücklich."

Gerüchten zufolge haben sich die Monegassen schon auf die Suche nach einem Nachfolger gemacht. Ruffier will die nächsten Wochen in aller Ruhe auf sich zukommen lassen. "Noch bin ich zu 100 Prozent Monegasse, aber ich weiß momentan nicht, was passieren wird."

Ruffier ist seit zwei Jahren die Nummer 1 beim AS Monaco. Auch wenn er nicht mit zur WM fährt, gilt er als großes Torwart-Talent. Sein Vertrag läuft noch bis 2013. Dennoch liebäugelt der 1,84-Meter-Mann mit einem vorzeitigen Wechsel. Ein europäischer Top-Verein soll es aber sein. "Das war schon immer mein Ziel." Dabei hat er allerdings keine Eile. Einem neuen Verein will er erst beitreten, wenn die Nummer 1 winkt. "Wenn ich zu einem großen Club gehe und dann nicht spiele, bringt das nichts." Ruffier kann sich auch vorstellen, den AS Monaco erst in zwei Jahren zu verlassen. Um dann für den FC Bayern die Towarthandschuhe überzustreifen?

al.

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